Saturday, September 13, 2008

Jeder Einzelne zählt: Bundesaußenminister a. D. Joschka Fischer und Dr. Maria Furtwängler danken den Ärzten für die Dritte Welt für 25 Jahre Einsatz



Kuratorium „Ärzte für die Dritte Welt e.V.“: Dr. med. Maria Furtwängler, München, (Präsid.); Prof. Dr. Dr. Hans Tietmeyer, Königstein; Prof. Dr. med. Helfried Gröbe, Nürnberg; Dr. med. Udo Beckenbauer, München. Photo: Ärzte für die Dritte Welt

Jeder Einzelne zählt:

Bundesaußenminister a. D. Joschka Fischer und Dr. Maria Furtwängler danken den Ärzten für die Dritte Welt für 25 Jahre Einsatz in den Elendsvierteln der Welt


Berlin. (red). 13. September 2008. Die humanitäre Hilfsorganisation „Ärzte für die Dritte Welt“ feiert an diesem Wochenende ihr 25jähriges Bestehen in Berlin. Seit 1983 haben über 2.300 Medizinerinnen und Mediziner ehrenamtlich im Namen der Ärzte für die Dritte Welt in rund 4.500 Einsätzen humanitäre Hilfe in den ärmsten Regionen der Erde geleistet. Den Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltungen bildete der
gestern Abend veranstaltete Festakt, den die Kuratoriumspräsidentin der Ärzte für die Dritte Welt, Ärztin und Schauspielerin Dr. Maria Furtwängler, zusammen mit dem Generalsekretär der Organisation, Dr. Harald Kischlat, nutzte, um sich bei allen Ärztinnen und Ärzten für ihr großes Engagement zu bedanken.


„Ich bin immer noch beeindruckt, wie viele deutsche Ärzte ihren gesamten Jahresurlaub opfern und sogar größtenteils ihre Flugkosten übernehmen, um den Ärmsten der Armen zu helfen“, sagte Furtwängler. Der Hauptredner des Abends war der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer, der 2004 selbst ein Slum-Projekt der Organisation in Dhaka/Bangladesh besucht hatte. In seiner Festrede lobte er das Engagement der Ärztinnen und Ärzte, die unentgeltlich in den Elendsvierteln dieser Welt Not leidende Menschen medizinisch behandeln. „Solche Initiativen haben einen großen Anteil am guten Ansehen Deutschlands in der Welt“, so Fischer.

Erich Stather, Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wies in seinem Festbeitrag auf die Notwendigkeit humanitärer Hilfsorganisationen hin und betonte, wie wichtig dieser unbürokratische und effiziente Einsatz vor Ort unabhängig von der jeweiligen politischen Lage in den Ländern sei.

Einsatz im Dienste der Ärmsten

Der Gründer der Ärzte für die Dritte Welt, Pater Dr. Bernhard Ehlen SJ, zog eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit: „Angefangen haben wir mit einem neunköpfigen Team und bescheidener medizinischer Ausrüstung in Kalkutta. Heute behandeln wir täglich über 3.000 Erkrankte vor Ort, darunter viele Kinder. Wir haben viel bewirken können, aber unsere Arbeit ist noch lange nicht am Ende.“

Rahmenprogramm rundet den Festakt ab

Nach dem Festakt findet am heutigen Samstag das erste Forum der Ärzte für die Dritte Welt statt. Gemeinsam mit Experten und Praktikern diskutieren die Teilnehmer über Themen wie die Situation des Gesundheitswesens in Entwicklungs-und Schwellenländern sowie unterschiedliche Konzepte in der medizinischen Zusammenarbeit von Entsendeorganisationen. Für beide Veranstaltungen stellt die Deutsche Telekom AG, die sich als langjähriger Partner bereits vielschichtig engagiert, den Ärzten für die Dritte Welt die Räumlichkeiten sowie das organisatorische und technische
Know-how zur Verfügung.

Konten des als gemeinnützig und mildtätig anerkannten Komitees „Ärzte für die Dritte Welt e. V.“:

Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 502 01) Konto: 2 3 4 5 6 7;.
Evangelische Kreditgenossenschaft Frankfurt (BLZ 520 604 10) Konto: 4 88 88 www.aerzte3welt.de

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