L 304 / Westerwaldkreis:
21-Jähriger kommt bei Verkehrsunfall ums Leben
Maxsain/Westerwaldkreis. (red/and). 15. März 2008. Am Freitagmorgen, gegen 11 Uhr verunglückte auf der L 304, in der Nähe von Maxsain ein Autofahrer und wurde tödlich verletzt.
Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei, befuhr ein 21-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Selters mit seinem Opel Corsa die L 304 aus Richtung Freilingen kommend in Richtung Maxsain. Vermutlich infolge unangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Straße geriet der Pkw beim Durchfahren einer Rechtskurve ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug (DB, E-Klasse).
Der 51-jährige Fahrer dieses Pkw erlitt dabei erhebliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er zur stationären Behandlung verblieb. Der Corsa-Fahrer trug bei dem Verkehrsunfall tödliche Verletzungen davon.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Die L 304 war für rund eine Stunde gesperrt.
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Polizei
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Saturday, March 15, 2008
Thursday, March 13, 2008
Dagmar Enkelmann: Wählerfrust kommt von unsozialer Politik, nicht von Wahlterminen
Dagmar Enkelmann: Wählerfrust kommt von unsozialer Politik, nicht von Wahlterminen
Berlin. (red). "Statt Klagen über zu viele Wahltermine brauchen wir mehr Beteiligungsrechte der Bürgerinnern und Bürger zwischen den Wahlen. Es kann nicht sein, dass sie nur alle vier Jahre eine Stimme haben und dazwischen keine mehr", erklärt die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, Dagmar Enkelmann, zu Vorschlägen des Bundestagspräsidenten, Wahlen zu bündeln und den Bundestag nur alle fünf Jahre zu wählen. Enkelmann weiter:
"Erneut wird versucht, die einschneidenden Veränderungen des bundesdeutschen Parteiensystems durch ein verändertes Wahlrecht zu bewältigen. Aber nicht der Wähler verletzt die Regeln der Demokratie - es sind die etablierten Parteien, die mit ihrer unsozialen Politik den Wählerwillen missachten und die Bürgerinnen und Bürger zu Abstimmungsmaschinen degradieren wollen.
Wer wie 2005 vor der Wahl behauptet, die Mehrwertsteuer nicht zu erhöhen und nach der Wahl das Gegenteil tut, muss sich über sinkende Wahlbeteiligung nicht wundern. Wenn Minister sich zu fein sind, eine Linienmaschine zu nehmen, wenn sich Abgeordnete in Selbstbedienung dreist die Diäten erhöhen, ist es nicht erstaunlich, dass die Mehrheit der ehrlich arbeitenden Leute von dieser Art Demokratie die Nase voll hat. Und wer dann noch in abgehobener Weise darüber schwadroniert, ob Stimmen für die LINKEN überhaupt einer demokratischen Partei gegeben wurden, sorgt endgültig für Wählerfrust.
Die Bürgerinnen und Bürger müssen mehr Möglichkeiten haben, zwischen den Wahlterminen ihren Politikern per Stimmzettel die Meinung zu sagen - zum Beispiel mit Volksbegehren und Volksentscheiden auf Bundesebene.
Es war übrigens vor fünf Jahren Ex-Kanzler Schröder mit seiner Agenda-2010-Politik, der das politische Vertrauen in einer Weise verlor, dass schon nach drei Jahren der Bundestag neu gewählt werden musste." so die Politikerin.
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Berlin. (red). "Statt Klagen über zu viele Wahltermine brauchen wir mehr Beteiligungsrechte der Bürgerinnern und Bürger zwischen den Wahlen. Es kann nicht sein, dass sie nur alle vier Jahre eine Stimme haben und dazwischen keine mehr", erklärt die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, Dagmar Enkelmann, zu Vorschlägen des Bundestagspräsidenten, Wahlen zu bündeln und den Bundestag nur alle fünf Jahre zu wählen. Enkelmann weiter:
"Erneut wird versucht, die einschneidenden Veränderungen des bundesdeutschen Parteiensystems durch ein verändertes Wahlrecht zu bewältigen. Aber nicht der Wähler verletzt die Regeln der Demokratie - es sind die etablierten Parteien, die mit ihrer unsozialen Politik den Wählerwillen missachten und die Bürgerinnen und Bürger zu Abstimmungsmaschinen degradieren wollen.
Wer wie 2005 vor der Wahl behauptet, die Mehrwertsteuer nicht zu erhöhen und nach der Wahl das Gegenteil tut, muss sich über sinkende Wahlbeteiligung nicht wundern. Wenn Minister sich zu fein sind, eine Linienmaschine zu nehmen, wenn sich Abgeordnete in Selbstbedienung dreist die Diäten erhöhen, ist es nicht erstaunlich, dass die Mehrheit der ehrlich arbeitenden Leute von dieser Art Demokratie die Nase voll hat. Und wer dann noch in abgehobener Weise darüber schwadroniert, ob Stimmen für die LINKEN überhaupt einer demokratischen Partei gegeben wurden, sorgt endgültig für Wählerfrust.
Die Bürgerinnen und Bürger müssen mehr Möglichkeiten haben, zwischen den Wahlterminen ihren Politikern per Stimmzettel die Meinung zu sagen - zum Beispiel mit Volksbegehren und Volksentscheiden auf Bundesebene.
Es war übrigens vor fünf Jahren Ex-Kanzler Schröder mit seiner Agenda-2010-Politik, der das politische Vertrauen in einer Weise verlor, dass schon nach drei Jahren der Bundestag neu gewählt werden musste." so die Politikerin.
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