Leibrecht: Bundesregierung darf zu den Ereignissen in Lhasa nicht schweigen
Berlin. (red). 15. März 2008. Zu den schweren Auseinandersetzungen zwischen der tibetischen Bevölkerung und chinesischen Sicherheitskräften in Tibet äußert sich der Ostasienexperte der FDP-Bundestagsfraktion Harald Leibrecht:
"Ich bin zutiefst bestürzt über die Berichte, die wir momentan aus Lhasa erhalten. Ich rufe beide Seiten zum Gewaltverzicht auf und appelliere inständig an die chinesischen Machthaber keine Gewalt mehr gegen die tibetische Bevölkerung einzusetzen.
Die jetzige Lage ist ein Produkt der über Jahre lang erfolgten systematischen kulturellen und religiösen Diskriminierung der tibetischen Bevölkerung. Die Bundesregierung fordere ich auf, den Ereignissen in Lhasa mehr als ein Schweigen entgegenzusetzen und auf die chinesische Regierung für eine friedliche Lösung der prekären Situation einzuwirken."
3mnewswire.org
No comments:
Post a Comment