Wednesday, April 16, 2008

Gewerkschaft nimmt Call-Center ins Visier Aktionsmonat für bessere Arbeitsbedingungen

Gewerkschaft nimmt Call-Center ins Visier Aktionsmonat für bessere Arbeitsbedingungen

Berlin.13. April 2008. Im Rahmen eines Aktionsmonats nimmt die Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigungsbedingungen in den Call-Centern der IT-Branche ins Visier. Die Arbeit sei hart, das Gehaltsniveau
niedrig und Interessenvertretung bislang Mangelware.


"In den Call-Centern müssen endlich vernünftige Arbeits- und Entlohnungsbedingungen Einzug halten", betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder.

Die Kampagne, die an diesem Wochenende startet, soll bundesweit zunächst rund 10.000 Beschäftigte in Call-Centern der IT-Branche erreichen. Vorrangiges Ziel sei die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig müssten Mitbestimmungsstrukturen
geschaffen und die Rolle der Betriebsräte gestärkt werden. "Die Zeiten des Wildwuchses sind vorbei", sagte Schröder. Auch wolle man gemeinsam mit den Beschäftigten den Anspruch auf eine angemessene Bezahlung durchsetzen.

Prominenter Pate der ver.di-Call-Center-Kampagne ist der Journalist und Autor Günter Wallraff. Er hatte bereits am Samstag in Potsdam im Rahmen einer Lesung über seine verdeckten Recherchen in Call-Centern berichtet.

Teil der Kampagne ist zudem eine eigene Internetseite mit Tipps, Hinweisen und Ratschlägen für Beschäftigte. Die Seite ist unter der Adresse http://callcenter.verdi.de ab sofort zu erreichen.

3mnewswire.org

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