Monday, May 18, 2009

Europa-Wahlen: Briefwahlunterlagen können beantragt werden

Europa-Wahlen: Briefwahlunterlagen können beantragt werden

Oldenburg. 18. Mai 2009. In rund drei Wochen werden nahezu 375 Millionen Menschen aus ganz Europa bei der Europa-Wahl über die neue Zusammensetzung des Europa-Parlaments entscheiden. Die Menschen aus Deutschland werden zum siebten Mal seit Gründung der Europäischen Gemeinschaft im Jahre 1979 an die Wahlurnen gerufen.


Die Wahlen finden vom 4. bis 7. Juni 2009 statt.

In Deutschland können die Menschen zur Europa-Wahl und zu vielen Kommunal-Wahlen am Sonntag, 7. Juni eine politische Wahl und Entscheidungen treffen.

Für die Wahlen zum Europäischen Parlament ist das Wahlbüro der Stadt Oldenburg gut vorbereitet, teilte die Stadt Oldenburg mit.

Die Wahlbenachrichtigungs-Karten wurden versandt und der Stimmzettel mit einer Länge von 93,5 Zentimeter liegt bereit.



Ab sofort bis zum 5. Juni, 18 Uhr, können Wahlscheine und Briefwahlunterlagen, schriftlich beim Wahlbüro, per Telefax an 0441-235-3430, online bei www.oldenburg.de , per Email an briefwahl@stadt-oldenburg.de oder mündlich im Wahlbüro, beantragt werden.

Eine telefonische Beantragung von Wahl-Unterlagen ist nicht möglich.

Bei der Beantragung von Wahl-Unterlagen müssen müssen Vorname mit Familienname, Geburtsdatum, Meldeadresse und gegebenenfalls die abweichende Adresse angegeben werden, an die die Briefwahlunterlagen übersandt werden sollen.

Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung ist eine Beantragung von Briefwahlunterlagen auch noch bis zum Wahltag, 15 Uhr, möglich.

Das Wahlbüro der Stadt Oldenburg befindet sich im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch von 8 Uhr bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 8 Uhr bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr, am 5. Juni bis 18 Uhr.

Für Menschen, die die Briefwahlunterlagen persönlich im Wahlbüro beantragen, besteht auch die Möglichkeit bei dieser Gelegenheit direkt zu wählen.

Wer sich zur Wahl des Europa-Parlaments vom 4. bis 7. Juni 2009 informieren möchte findet auf der Web-Seite www.europarl.de umfassende und ausführliche Informationen.

Andreas Klamm, Foto: Stadt Oldenburg

Was ich noch sagen wollte: Vier Kandidaten bei der EU-Wahl

Was ich noch sagen wollte: Vier Kandidaten bei der EU-Wahl

Berlin / Oldenburg. 18. Mai 2009. Die Kandidaten, die zur Wahl für das Amt des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin stehen heißen Prof. Dr. Horst Köhler, Prof. Dr. Gesine Schwan, Peter Sodann und Frank Rennicke.


In der vergangenen Woche habe ich einen Beitrag zum Townhall Meeting mit der Bundeskanzlerin geschrieben ( „Spiegel TV / RTL: Angela Merkel stellt sich den Fragen der Menschen“.)



In der Einleitung des Beitrags schrieb ich allerdings nur von zwei Kandidaten, die für das Amt des Bundespräsidenten oder auch der Bundespräsidentin kandidieren.

Der aufmerksame Leser unserer Zeitung Karl P. kritisierte mit Recht die „mediale Unterschlagung von zwei weiteren Kandidaten, die zur Wahl für eines der höchsten Ämter in Deutschland als Kandidaten zur Verfügung stehen.

Keine Angst, bei der „medialen Unterschlagung“ von zwei von insgesamt vier Kandidaten, die für das Amt des Bundespräsidenten oder auch der Bundespräsidentin zur Verfügung stehen handelt es sich nicht etwa um erste Auswirkungen der Informations- und Kommunikations-Zensur, die viele Gruppen einer Petition mit inzwischen immerhin 80.000 Unterschriften gegen Internet-Sperren, mit der Einführung von Sperr-Seiten im Internet befürchten.

Einen Vertrag für die Bundesregierung, bei Prof. Dr. Gesine Schwan oder bei Prof. Dr. Horst als neuer Mitarbeiter beim Bundes- Presse- und Informationsamt habe ich auch nicht unterzeichnet, was sonst möglicherweise das Ereignis recht einfach erklären könnte.

Es gibt zudem auch keine politischen Gründe, denn eine Wahl wird von Wählern und üblicherweise nicht von Journalisten und Journalistinnen entschieden.

Bei der Wahl zur Bundespräsidentin und Bundespräsidenten sind viele Dinge anders, denn eine Bundesversammlung wählt in einem komplexen Verfahren.

Leider ist mir das passiert wovor ich auch in meinen Vorträgen zu meinen zwei neuen Büchern und zu den Themen Freiheit, Demokratie, Kommunismus, Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit, Möglichkeiten des Journalismus und eines Journalisten und Frieden immer warne: Journalisten sind nicht unfehlbar und auch Journalisten sind im Stress und nicht allwissend. Journalisten sind ab und an auch im beruflichen Alltags-Stress und nicht immer bleiben Raum und Zeit, um alle Informationen mit ausführlichen Details zu liefern.

Die Wahlen zum Amt des Bundes-Präsidenten oder der Bundes-Präsidentin finden bereits in einer Wochen am 23. Mai 2009 statt. In der Vorbereitung auf einen weiteren Bericht zur Bundespräsidenten-Wahl hat sich bei mir versehentlich der „mediale Fokus“ auf die zwei Kandidaten festgesetzt, die im Bericht genannt wurden, die laut politischen Experten die aussichtsreichsten Chancen haben gewählt zu werden, Prof. Dr. Horst Köhler, der von CDU, CSU und FDP unterstützt wird und auf die Politik-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Gesine Schwan.

Die „mediale Unterschlagung“ von zwei weiteren Kandidaten für das politisch wichtige Amt war keine Absicht, sondern vielmehr ein Versehen in der Eile und im Alltags-Stress.

Darüber zu informieren erscheint mir wichtig, da ich neben den vielen Hundert Berichten und Beiträgen des Alltags auch als investigativer und kritischer Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor arbeite, woran auch die Titel meiner zwei neuen Bücher keinen Zweifel mehr lassen.

Kritik ist wichtig und muss konstruktiv sein und daher danke ich an dieser Stelle auch herzlichst dem kritischen Leser unserer Zeitung Karl P., denn in diesem Land und nicht nur hier braucht es die kritischen Stimmen von Journalisten und Bürgern und dazu zählen auch die Leser und Leserinnen einer Zeitung für die ich sehr dankbar bin, eben auch für die kritischen Leser und Leserinnen.

Die SPD hat als Kandidatin die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Gesine Schwan vorgeschlagen. Bündnis 90/Die Grünen haben erkennen lassen, dass sie den Vorschlag der Sozialdemokraten eventuell unterstützen würden.

Die Partei die Linke Linke hat den Schauspieler und Theaterregisseur Peter Sodann vorschlagen.

Als von der NPD und DVU gewünschter Kandidat gilt Frank Rennicke.

Über alle vier Kandidaten und Kandidatinnen sind umfangreiche Informationen auch im Internet zu finden:

Horst Köhler: www.bundespraesident.de/-,11050/Bundespraesident-Horst-Koehler.htm

Gesine Schwan: www.gesine-schwan.de

Peter Sodann: www.petersodann.de
.
Frank Rennicke: www.npd.de/frankrennicke


Weitere und ausführliche Informationen zur Wahl des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin bietet auch die Bundesregierung bei www.bundestag.de/parlament/wahlen/146/index.html

Beitrag: www.buerger-zeitung.de/2009/05/15/spiegel-tv-rtl-angela-merkel-stellt-sich-den-fragen-der-menschen

An dieser Stelle möchte ich als Französisch-deutscher und afrikanisch-europäischer Journalist eindeutig darauf hinweisen, dass ich Nazi-Ideologien, Rechtsradikalismus, Neo-Nazismus und Rechtsextremismus in jeder Form ablehne.

Nach Artikel 5 des Grundgesetzes gilt Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit und die Garantie, dass eine Zensur nicht stattfindet.

ARTIKEL 5, Grundgesetz, Deutschland

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

In den 25 Jahren, in denen ich seit 1984 als Französisch-deutscher Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor von sieben Büchern , Fernseh- Radio- und Film-Produzent international tätig bin, ist mir jedoch bewusst geworden, dass eine besondere Gabe von Journalisten und Journalistinnen das Zuhören-Können sein muss und die Bereitschaft zum Dialog auch mit Menschen, deren politischen Weltanschauungen und Überzeugungen man persönlich ganz und gar nicht zu den eigenen politischen Weltanschauungen oder Überzeugungen machen kann.

Die von mir sehr geschätzte Kollegin, die Journalistin, Rundfunk-Journalistin und Autorin Amy Goodman von Democracy NOW! (www.democracynow.org), die im Dezember 2008 als erste Journalistin in der Welt, den Right Livelihood Award, bekannt auch als alternativer Nobel-Preis in Schweden erhalten hat, sagte aus Anlass im Israel – Libanon -Krieg/Konflikt: „Verhandlungen werden mit Feinden geführt und nicht mit Freunden. Wir müssen verhandeln oder wollen wir wirklich eine bisher noch nie gesehene Explosion im Nahen Osten erleben?. Es muss eine andere Antwort geben als Krieg. „ Verhandlungen könnte eine dieser Antworten sein.

Im praktischen Beispiel: Das Verbot der Anwendung von Mikroskopen in den Laboren wird das Problem der H1N1-Grippe, Malaria, Aids und weiteren gefährliche Krankheiten nicht beseitigen. Es wäre so als würde man den Dreck unter den Teppich kehren sagte mir vor kurzem der in Nürnberg arbeitende Hörspiel-Produzent Thomas M. Müller.
Andreas Klamm

Anmerkung zu diesem Text von Andrew P. Harrod, Journalist


Andreas Klamm ist ein Französisch-deutscher, afrikanisch-europäischer Journalist, Autor von sieben Büchern und Fernseh- Radio- und Film-Produzent seit 1984. Sein Großvater ist der Französische Staatsbürger und ehemalige Lieutenant (Offizier) in der Französisch Armee, Haedi Sabaot. Der Großvater des Journalisten war 1945 in Kaiserslautern stationiert und wird seit 1945 vermisst. Die Familie von Haedi Sabaot stammt aus Nord-Afrika.

Andreas Klamm veröffentlichte insgesamt sieben Bücher in der deutschen, englischen und französischen Sprache. Seine zwei neuesten Bücher stellt er in einer internationalen Vortrags-Reise vor. Mehr Informationen dazu bei www.andreas-klamm-buecher.de.be

Liberty, Peace and Media: Amy Goodman - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Norderstedt, Deutschland; (Februar 2009), 264 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist. Language: English / German, (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual); ISBN-10: 3-8370-7473-0, ISBN-13: 978-383707473

Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (October 2008), 272 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist. Language English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual), ISBN-10: 3-8370-7243-6 ,
ISBN-13: 978-3-8370-7243-3.

France (Frankreich)


Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 pages (Seiten), Author: Andreas Klamm, Journalist. Language: English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual); ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8. 19,49 Euro

Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters 2, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding, Editeur BOD Paris, France, (February 2009), 280 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist, Language: English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual); ISBN-10: 2-8106-0427-4, ISBN-13: 9-782-8106-0427-2. 19.49 Euro

Foto: 3mnewswire.org, Nachrichtenagentur

Politische Widersprüche und das Grundgesetz

Politische Widersprüche und das Grundgesetz

Berlin. 18. Mai 2009. In ganz Deutschland finden die Feierlichkeiten zu „60 Jahre Grundgesetz und Deutschland 1949 bis 2009“ statt. Die Meinungen zum Grundgesetz gehen weit auseinander.

Während eine Gruppe von Menschen das Grundgesetz als „ein kostbares Geschenk an die Deutschen“ nach dem Zweiten Welt-Krieg bezeichnet, gibt es weitere Gruppen von Menschen, die das Grundgesetz „als Besatzungs-rechtliches Mittel“ der Alliierten Streitkräfte (Vereinigte Staaten von Amerika, Groß Britannien, Russland und Frankreich) nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 betrachten und öffentlich kritisieren, dass in Deutschland keine Verfassung existiere, die mit der Wieder-Vereinigung aller Deutschen im Grundgesetz zugesichert wurde.

Die Einführung einer Verfassung für Deutschland hätte mit der Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland im Jahr 1990 stattfinden müssen.

Ein Sprecher kritisierte, es sei falsch das Grundgesetz als Verfassung für Deutschland zu bezeichnen. Das Grundgesetz (GG) sei ein Grundgesetz und nicht eine Verfassung für Deutschland. Seit des Inkrafttretens des Grundgesetzes (GG) im Jahr 1949 habe man das Grundgesetz zudem 56mal geändert.

Die Verfassungen der Länder würden im Umkehrschluss auch nicht alternativ als Landes-Grundgesetze bezeichnet werden. Die Verfassungen der Länder würden in richtiger Weise als Verfassung der Länder namentlich genannt werden. Das träfe auf das Grundgesetz hingegen eindeutig nicht zu.

Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion Die Linke und im Innenausschuss des Bundestages kritisierte am Wochenende die mehrfache Verletzung und Nicht-Einhaltung des Grundgesetzes (GG): im Zusammenhang des Daten-Missbrauchs durch die Gewerkschaft Transnet: „Daten-Schutz ist Persönlichkeits-Schutz und daher ein verbrieftes Grundrecht. Es wird zugleich massenhaft gebrochen: Von Staats wegen, durch Konzerne, selbst von Gewerkschaften und die große Koalition schläft geruhsam.

Der Widerspruch "60 Jahre Grundgesetz" könnte kaum offenbarer sein: Im Saal wird es in den Himmel gehoben, im Leben wird es mit Füßen getreten.“

Andreas Klamm

Einzelhandel: Beschäftigte von Schlecker streiken heute

Einzelhandel: Beschäftigte von Schlecker streiken heute

Ulm / Oldenburg. 18. Mai 2009 Mit Unterstützung von mehreren Hundert Beschäftigten der Drogerie-Markt-Kette Schlecker aus vier Bundesländern streiken am heutigen Montag die Beschäftigten der Drogerie-Märkte Schlecker in Ulm.


Die Gewerkschaft ver.di hat bereits zu bundesweiten Warnstreiks im Einzelhandel vergangene Woche aufgerufen. Mit den neuen Warnstreiks wolle man den Druck in der laufenden Tarif-Runde im Einzelhandel erhöhen. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 2, 7 Millionen Frauen im Einzelhandel spürbare Einkommens-Verbesserungen sowie einen zügigen Abschluss der Verhandlungen.

Für die rund 36.000 Beschäftigten bei Schlecker geht es um mehr: Das Schlecker-Imperium werde grundlegend umgebaut. Das gehe zu Lasten der Verkäuferinnen und ihrer Arbeitsplätze von denen, Informationen der Gewerkschaft ver.di zufolge, 12.000 Arbeitsplätze in Gefahr sind.

Die Frauen in Ulm protestieren aus diesem Grund gegen den Zwang neue Arbeitsverträge zu deutlich verschlechterten Arbeits- und Einkommens-Bedingungen zu unterschreiben, gegen die Schließung von Filialen und gegen Kündigungen.

Die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Marget Monig-Raane erklärte: "Eine so fundamentale strategische Neuausrichtung funktioniert nur mit den Beschäftigten und nicht gegen sie. Die Erfahrungen und Fähigkeiten der Verkäuferinnen sind unverzichtbar, wenn Schlecker die Marktführung zurück erobern will.“

Dazu seien im Tarifvertrag geregelt gesicherte Arbeitsbedingungen, Schutz der Arbeitsplätze und ein Funktionieren der Betriebsrat-Strukturen erforderlich. Die Sprecherin der Gewerkschaft kündigte an, dass die Proteste in Ulm erst der Anfang einer Kette von Aktionen darstellten, mit denen eine Rückkehr zu tariflichen Mindest-Bedingungen für die Beschäftigten der Drogerie-Markt-Kette erreicht werden sollten.

Andreas Klamm

Sunday, May 17, 2009

Schwusos-Sprecher kritisiert Diskriminierung homosexueller Menschen

Schwusos-Sprecher kritisiert Diskriminierung homosexueller Menschen

Ansgar Dietmar fordert Änderung von Artikel 3 des Grundgesetzes – „Menschen-Feindlichkeit gegen homosexuelle Menschen muss weltweit geächtet werden“


Von Andreas Klamm

Berlin / Oldenburg. 18. Mai 2009. Weltweit wurde von homosexuellen Menschen in aller Welt am Sonntag 17. Mai 2009 der „Internationale Tag gegen Homophobie“ begangen. Der SPD-Arbeitskreis für Lesben und Schwule, Schwusos, fordert eine Änderung des Artikel 3 des Grundgesetzes und dessen Erweiterung im Bereich „sexuelle Identität“. Die Gruppen-bezogene Menschen-Feindlichkeit müsse weltweit geächtet werden. Der Bundesvorsitzende des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar, kritisierte aus aktuellem Anlass mehrere Medien-Berichte der Bild Zeitung und die in vielen Lebensbereichen weiterhin anhaltende Diskriminierung homosexueller Menschen:

„Homophobie und Intoleranz herrschen immer noch vor – in der Welt, in Europa und auch in Deutschland. Homosexualität ist nicht zu der Normalität geworden, wie es sich viele homosexuelle Menschen wünschen und zum Teil in den Medien vorgegaukelt wird.

„Schwul“ ist immer noch beliebtes Schimpfwort. Die Frage, „der ist es doch auch“, bewegt die Menschen noch immer. Wenn durch das Outing von Klaus Wowereit, Ole von Beust und Guido Westerwelle, die Politik auch deutlich macht, dass Schwule offen in der Gesellschaft leben können, ist es dennoch nicht die Regel. Die erbitterte Diskussion im vergangenen Jahr um die Erbschafts-Steuerreform und die ablehnende Haltung der CDU gegen Lebens-Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare macht deutlich, dass im Bereich der Toleranz noch erheblich nach gearbeitet werden muss. Die Prügelszenen der vergangenen Jahre bei den Demonstrationen homosexueller Menschen in den osteuropäischen Staaten sind allen noch gut im Gedächtnis. Diese gehen Hand in Hand mit den Verhinderungs-Strategien der dortigen Regierungen, notwendige europäische Anti-Diskriminierungs-Richtlinien in ihren Ländern umzusetzen. Wir haben auch hier in Deutschland erheblichen Bedarf nach mehr Toleranz.“

Als Beispiel für ein aktuelles Beispiel der Diskriminierung von homosexuellen Menschen in Deutschland nannte der Politiker des SPD-Arbeitskreises, „Schwusos“, Ansgar Dittmar, die Bericht-Erstattung der Bild Zeitung, welche seit Wochen berichte, dass der Kandidat der Casting-TV Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), Fady M. schwul und mit einem Mann verheiratet sei.

Die Zeitung habe darüber berichtet, dass eingetragene Lebenspartnerschaften im Libanon verboten seien und Fady M. nun große Angst vor Drohungen haben müsse. Der Mann, der einen anderen Mann liebt und mit diesem eine Lebenspartnerschaft führt, habe Morddrohungen erhalten. Die Boulevard Zeitung habe jetzt auch den homosexuellen Lebenspartner öffentlich präsentiert.

Die Outing-Kampagne der BILD Zeitung sei ein Beispiel, so Ansgar Dittmar: „Für die alltägliche Intoleranz und latente Homophobie, mit der jeden Tag lesbische Frauen und schwule Männer leben müssen. Denn die Entscheidung, sich zu outen, ist eine persönliche Entscheidung. Die Privatsphäre jedes Menschen muss geschützt werden. Einem Menschen diese Entscheidung abzunehmen grenzt an Unfairness und ist nahezu respektlos.“

Nach Überzeugung des Sprechers für die Interessen homosexueller Menschen im SPD-Arbeitskreis „Schwusos“, hätte die Bild Zeitung angesichts der Drohungen und Morddrohungen, die auch im Bericht der Zeitung zuvor zu lesen waren, sensibel mit einem Outing umgehen müssen. Man könnte über den öffentlichen Charakter des „Coming Outs“ streiten. Kein Raum für Diskussionen sei ein öffentliches Outing, wenn Mord-Drohungen bereits als Folge eines öffentlichen Bekenntnisses zur homosexuellen Lebensweise im Vorfeld einer Bericht-Erstattung bekannt seien.

„Wenn eine Zeitung eine eingetragene Partnerschaft zu einem Titelthema macht, skandalisiert sie. Wenn dies auch zur Vermarktung beitragen mag, zeigt es doch eklatant, wie Sensations-trächtig eine eingetragene Lebenspartnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare im 21. Jahrhundert selbst hier in Deutschland noch ist. Wünschenswert wäre eine neutrale Bericht-Erstattung in der Presse und anstatt einer Skandalisierung eher eine Sensibilisierung mit der Rücksichtnahme der Privatsphäre. Solche Berichte, wie die in der Bild Zeitung, schüren eher noch Homophobie, als dass sie zu einem toleranteren Deutschland beitragen.“ ergänzte der Sprecher des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar, seine Kritik an den Medien zu Berichten über homosexuelle Menschen.

In rund 80 Staaten der Erde wird Homosexualität strafrechtlich verfolgt. In mindestens zehn Staaten in dieser Welt werden homosexuelle Menschen weiterhin mit der Todesstrafe bedroht.

Ansgar Dittmar vom SPD-Arbeitskreis Schwusos forderte: „ Wir brauchen eine Erweiterung des Nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus um die Bereiche Homophobie und Anti-Homosexuelle Gewalt. In den Statistiken der Polizei müssen die Anti-Homosexuellen Gewalt-Taten gesondert ausgewiesen werden. Nur so können hier wirksame Gegenmaßnahmen entwickelt werden.

An den Schulen ist es wichtig, dass Homosexualität in die Lehrpläne aufgenommen wird, um den Jugendlichen einen unverkrampften Umgang, gerade am Ort des Lernens, mitzugeben.

Der Artikel 3 Abs. 3 des Grundgesetzes (GG) ist durch das Merkmal „sexuelle Identität“ zu ergänzen. Auch um deutlich zu machen, wie wichtig die gesellschaftliche Akzeptanz von Lesben und Schwulen ist. Nur so wird ein Grundstein für eine Gesellschaft gelegt, die Toleranz und Vielfalt lebt. Und das ist unser Ziel. Homophobie, das meint die Angst und Menschen-Feindlichkeit gegenüber Lesben und Schwulen, muss weltweit geächtet werden. Das gilt für unser Land umso mehr.“

Internet-Zensur: Denn die Dummheit ist grenzenlos...


Berlin/Nürnberg. Kaum wurde bekannt, daß die Petition gegen Internetsperren der Bundesregierung erfolgreich die 80.000 Unterzeichner-Grenze erreicht hat, geht ein Aufschrei durch die Reihen der Zensurbefürworter. Man scheint das Ende des Abendlandes zu befürchten, wenn man nicht Blockaden gegen jede Art "unterwünschter" Inhalte im Internet errichten kann. Daß diese Zensur in vielen Fällen grundgesetzwidrig ist, das stört nicht, hauptsache, es werden vermeindlich/angeblich Kinder geschützt.

Die Frage, ob durch diese Maßnahmen Kinder überhaupt schützbar sind, stellt sich den "Gutmenschen"1 nicht. Sie wissen besser als jeder Internetspezialist was gut und hilfreich ist. Ich möchte behaupten, daß die Mehrzahl der Zensurfreunde bisher das Internet nur aus Erzählungen und wirklichkeitsfremden Berichten kennt. Was man nicht kennt, das fürchtet man. Und so will man die digitale Version der klassischen Bücherverbrennung zelebrieren, um sich Scheuklappen aufzusetzen, die nach der Vogel-Strauß-Methode arbeiten. Was ich nicht mehr sehen kann, das ist nicht mehr da. Denn die Internetsperren sind genau das, Placebos, die ein "sauberes" Internet vorgaukeln. Das ist als würde man Mikroskope und andere medizinische Geräte verbieten, mit der Argumentation, daß damit die Krankheiten verschwinden würden, die man erst durch sie entdecken kann. Weltfremde Logik weit jenseits aller Vernunft.

Daß damit eine sehr effiziente Zensurstruktur im Internet etabliert wird, die jederzeit genutzt werden kann um alle unliebsamen Informationen zu entfernen, das sieht man nicht. Die simplen DNS-Sperren sind nur nötig, damit die Büchse der Pandora geöffnet werden kann. Es werden bald wirksamere Methoden folgen, wenn erst einmal die Akzeptanz für Regierungszensur vorhanden ist. Damit ist es leicht alles zu unterdrücken, was den diversen Lobbygruppen ein Dorn im Auge ist. Kinderpornographie ist nur das Vorzeigeverbrechen, bei dessen Bekämpfung bisher die Verantwortlichten kläglich versagt haben. Wie viele Verurteilungen von Herstellern von Kinderpornos folgten den von den Medien groß gefeierten Fahndungserfolgen? So wenige, daß man diese echten Erfolge lieber nicht publiziert. Statt dessen fanden sich massenhaft unschuldige Bürger, gegen die man schnellstmöglich die Ermittlungen wieder einstellte.

Ich möchte einmal lesen: 10 Produzenten von Kinderpornografie verhaftet. Stattdessen lese ich, daß 10.000 mögliche Verdächtige in die Mühlen der Justiz geraten, ihre Existenz teilweise vernichtet wird, ohne daß die wirklichen Verbrecher für diese Aktionen mehr übrig hätten, als ein müdes Lächeln.

Also zurück zu den Sperren. Eine Frage weigern sich sowohl Politiker, als auch andere Befürworter der Sperren zu beantworten: Warum will man eine Sperre einrichten, statt das Ziel der Sperre abzuschalten? Jede Hausfrau weiß, daß es besser ist Milch vom Küchenboden zu wischen, statt einen Teppich darüber zu legen. Wieso versagt diese einfache Logik im Zusammenhang mit dem Internet?

Also stelle ich diese Frage ein weiteres Mal:

Wieso schaltet man Kinderpornoseiten im Internet nicht einfach ab, statt Sie nur verstecken zu wollen?

Liebe Mitbürger, ich kann jedem nur dringend raten genau diese Frage ihrem Wahlkreisabgeordneten zu stellen. Ist er nicht bereit sie zu beantworten, oder gibt darauf ausweichende oder unsinnige Antworten, dann wissen sie ja, wen sie bei der nächsten Bundestagswahl, die ja nicht mehr weit entfernt ist, auf gar keinen Fall wählen dürfen. Wer möchte denn schon einen politischen Vertreter, der keine Ahnung hat wovon er überhaupt redet.

Immer mehr Lobbygruppen bekunden Interesse an Internetsperren, von den Medienkonzernen, bis zu Pharmavertreter, von Gutmenschen (ungleich gute Menschen!) bis zu religiösen Fanatikern. Und genau das ist das wirkliche Ziel: umfassende Zensur aller unliebsamen Inhalte. Keiner kann mehr vor Sekten warnen, denn die Sekte wird eine Internetsperre gegen kritische Seiten durchsetzen. Niemand kann vor gefährlichen Nebenwirkungen von Medikamenten warnen, denn die Pharmaindustrie wird eine Internetsperre erzwingen. Niemand kann sie über einen korrupten Politiker in Kenntnis setzen, denn... Ich denke Sie haben mich verstanden und wissen nun genau, wieso Internetsperren und jede andere Form von Zensur gefährlich sind, denn sie dient NUR dazu ihnen ihre Freiheit zu nehmen, Dummheit zu mehren, Wissen zu unterdrücken, jede Form von Verbrechern zu schützen.

100.000 Unterschriften will man mit Mai 2010 zusammenbekommen, die aufzeigen, daß die Mehrheit der deutschen Bevölkerung für Zensur ist. Natürlich wird man dazu den Unterzeichnern bewußt oder unbewußt falsche Informationen als Grundlage ihrer Entscheidung zukommen lassen. Es ist löblich Kinder schützen zu wollen, aber das Ziel ist nicht Maß aller Dinge und rechtfertigt nicht einen weiteren Schritt zur Abschaffung von Freiheit und Demokratie. Wäre der Mißbrauch von Kindern nicht ein so abscheuliches Verbrechen, würde man fast versucht zu einer Gegenüberstellung der Schäden versucht. Wieviele Kinder werden mißbraucht, wieviel MIßbrauch wird im Internet sichtbar contra wie viele Millionen Menschen werden ihrer demokratischen Freiheit beraubt. Aber das wäre ein unfairer Vergleich, oder? Eigentlich nicht, wenn man ihn etwas anders formuliert, denn es gibt nicht nur sexuellen Mißbrauch. Wer Menschen ihrer Freiheit, und damit ist keineswegs nur die Form der körperlichen Freiheitsberaubung relevant, beraubt, der mißbraucht sie auch und so will man eine Form des Mißbrauchs gegen eine andere Form des Mißbrauchs von noch viel mehr Menschen tauschen. Man will ein ganzes Volk mißbrauchen. Und das ist kein deutsches Problem, es passiert genau in diesem Moment weltweit. Nur unwissende Menschen sind leicht zu regieren. Wollen Sie ein folgsames Schaf werden? Ein Schaf, das keine Ahnung davon hat, daß es Wölfe gibt...?

Man kann den Verantwortlichen wirklich nur empfehlen das Grundgesetz und auch die Erklärung der Menschenrechte gelegentlich wieder einmal zu lesen und u.U. Hilfe beim Verstehen der zwar einfachen, aber nicht für jeden Verstand eingängigen Texte zu suchen. Lesen Sie selbst das Grundgesetz und die Erklärung der Menschenrechte.

Informieren Sie Freunde, Bekannte, Familie, Fremde, alle Menschen, die ihnen über den Weg laufen, denn unsere Freiheit ist in Gefahr und das ist keine Übertreibung.

Das Ausmaß der Lügen die man uns auftischt um Zensur saloonfähig zu machen ist unglaublich. Unter diesem Link finden Sie weitere bedenkliche Fakten über das Thema Internetsperren und auch Informationen darüber, woher Frau von der Leyen Ihre Informationen und die unglaublichen (und von ihr nicht bewiesenen!) Zahlen zum Thema nimmt: www.tomshardware.com/de/Zensur-Sperrliste,testberichte-240298.html

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit und gehen Sie unbefangen an die Fakten heran. Sorgen Sie dafür, daß Sie hinterher eine vernünftige Möglichkeit haben Ihre Wut abzureagieren. Sie werden Sie brauchen, wenn Ihnen bewußt wird, wie schamlos Sie belogen werden.

Danach können Sie mithelfen etwas zu unternehmen, wie z.B. hier:

Offizielle Petition gegen Internetsperren

Text der Petition

Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die "Sperrlisten" weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.

Begründung

Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.

Link zur Petition epetitionen.bundestag.de/index.php

Lesen Sie dazu auch:
www.zeit.de/online/2009/20/kinderpornografie-fakten
www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-bka-gesetz
http://www.zeit.de/online/2009/21/sperren-kinderpornografie?page=1
www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-leyen-stoppschild

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1) Gutmensch ist eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“), denen ein übertrieben moralisierendes oder naives Verhalten unterstellt wird. In der politischen Rhetorik wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet. Der Neologismus leitet sich von „guter Mensch“ ab – und wendet die positive Bedeutung ins Gegenteil. In Bedeutung und Benutzung lehnt sich der Begriff – je nach Kontext – an das Wort Weltverbesserer an.

Benutzer des Begriffs unterstellen Personen oder Personengruppen mit betont moralischer Grundhaltung ein fehlgeleitetes bzw. zweifelhaftes Verhalten. Der Begriff bezieht sich auch auf den Unterschied zwischen 'gut gemeint' und 'gut gemacht'. Ein Gutmensch hat gute Absichten, möchte bestimmte Probleme lösen oder die Welt verbessern. Seine Handlungen oder die verwendeten Mittel gelten aber in den Augen derer, die den Begriff Gutmensch negativ verwenden, als zweifelhaft, meist wegen vermeintlich einseitiger Betrachtung eines Problems, mangelnder Objektivität oder Unkenntnis der Faktenlage. Gutmensch wird oft mit Begriffen wie
Pharisäer und Heuchler, seit Mitte der 1990er Jahre auch mit dem Begriff „Politische Korrektheit“ verbunden und als Anklage (Vorwurf der Bigotterie) verstanden, die drastisch als „Terror der Gutmenschen“ erscheint. Im öffentlichen Sprachgebrauch dient er durchweg als eine negativ konnotierte Fremdbezeichnung. Eine oft ironische, „liebevolle“ Verwendung findet sich zumeist nur in persönlichen Gesprächen, z. B. für „das Herz am rechten Fleck haben“, großzügiges Verhalten oder für „übertriebenen“ Altruismus.
(Wikipedia.de)


Thomas M. Müller

Saturday, May 16, 2009

Milch-Wirtschaft: Frauen fordern M-Gipfel

Milch-Wirtschaft: Frauen fordern M-Gipfel

Berlin. 16. Mai 2009. Bereits seit Montag demonstrieren rund 200 Milch-Bäuerinnen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Sechs Frauen, die beklagen, dass die Milchbauern und Milchbäuerinnen kaum noch von ihrer Arbeit leben könnten, traten am Mittwoch in den Hungerstreik.


Die Milchbäuerinnen fordern einen Milch-Gipfel und hoffen darauf, dass sich Bundeskanzlerin Dr. Angela (CDU) mit der Situation vieler Milchbauern, die sich in der Gefahr einer wirtschaftlichen Existenz-Vernichtung befinden, annimmt.

Die Landwirtinnen fordern eine flexible Obergrenze für produzierte Milch und Milch-Erzeugnisse, um die Preise und damit auch mögliche Einkommen zu stabilisieren.

Die politisch engagierten Landwirtinnen haben für Sonntag, 17. Mai 2009 eine weitere Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt angekündigt.

Seit einer Woche haben die Frauen bei zum Teil sehr kühlen Temperaturen auch vor dem Bundeskanzleramt geschlafen, um auf ihre Not-Situation aufmerksam zu machen. Die Preis-Politik in der Regelung zum Verkauf von Milch und Milch-Erzeugnissen macht das Leben und ein Menschen-würdiges Erwerbseinkommen trotz landwirtschaftlicher Schwerst-Arbeit für die Milchbauern und Milchbäuerinnen nahezu unmöglich.

Andreas Klamm

Das Grundgesetz: Wunderbares Werk und Chance

Das Grundgesetz: Wunderbares Werk und Chance

London / Paris. 16. Mai 2009. Viele Menschen in Deutschland feiern das 60jährige Bestehen des Grundgesetzes 1949 bis 2009.

Nach 12 Jahren der Tyrannei und den kaum vorstellbaren Schrecken einer Nazi-Terror-Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 in Deutschland und Europa wurde den Menschen in Deutschland nach der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 im Jahr 1949 mit dem Grundgesetz ein kostbares Werk gegeben, um Freiheit, Grundrechte, Menschenrechte und Demokratie zu gewährleisten und zu leben.


Ab und an sagen einige Menschen, man habe den Menschen in Deutschland das Grundgesetz geschenkt. Daran glaube ich nicht denn in den Jahren 1933 bis 1945 starben bis zu zehn Millionen Menschen, jüdische Brüder und Schwestern, Kommunisten, Sozialdemokraten, Roma, Sinti, Christen (Dietrich Bonhoeffer, Edith Stein um wenige Beispiele zu beschreiben), Kriegs-Gegner wie Christoph Propst, Hans und Sophie Scholl, anders und frei denkende Menschen, behinderte Menschen und Zwillinge in barbarischen Menschen-Versuchen, homosexuelle Menschen und Kriegs-gefangene Menschen in den Konzentrationslagern.

Im Zweiten Weltkrieg starben 50 Millionen Menschen, unter ihnen auch deutsche Kinder-Soldaten die noch, obgleich bekannt war, dass der Krieg verloren war in den letzten Wochen und Monaten als „Kanonen-Futter“ an den Fronten „verheizt“ wurden. Deutschland war in Schutt und Asche zerbombt und in den Nachkriegs-Jahren traf die Menschen in Deutschland eine kaum vorstellbare, sehr schwere Zeit der Hungersnot mitten in den Trümmern.

Angesichts dieser Fakten glaube ich nicht, dass das Grundgesetz den Menschen in Deutschland „geschenkt“ wurde, nach dem soviel Blut von Menschen in aller Welt und in Deutschland vergossen wurde. Daher liegt es nahe, das Grundgesetz wurde den Menschen nach Tyrannei, Diktatur, Krieg und Zerstörung als ein wunderbares Werk gegeben, das auch als Chance zu verstehen ist, gemäß dem im Grundgesetz formulierten Auftrag, sich für den Frieden in der Welt zu engagieren. Es ist wichtig die kostbaren Grundrechte, die im Grundgesetz verankert sind, nicht einfach aus der Hand zu geben und zu verlieren. Es ist wichtig die Grundrechte im Grundgesetz zu leben, die Einhaltung der Grundrechte für alle Menschen zu garantieren und sich für Menschenrechte, Grundrechte, Freiheit und Frieden zu engagieren, damit die Feinde von Grundrechten, Menschenrechten, Freiheit und Frieden nicht siegen.


ARTIKEL 5, Grundgesetz, Deutschland

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.


Andreas Klamm, Französisch-deutscher, afrikanisch-europäischer Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor, Fernseh- Radio- und Film-Produzent seit 1984

Friday, May 15, 2009

Versteigerung: Polizei hilft Freunden von Schnäppchen



Versteigerung: Polizei hilft Freunden von Schnäppchen

Von Andreas Klamm

Oldenburg. 15. Mai 2009. Die Polizei empfiehlt sich gerne als „Freund und Helfer“ der Menschen. In der Tat stellt die Polizei Oldenburg dies am kommenden Wochenende wieder einmal mehr unter Beweis, in dem die Polizei bei einer öffentlichen Versteigerung den Freunden von Schnäppchen hilft am Samstag, 16. Mai 2009, ab 10.00 Uhr auf dem Gelände der Zentralen Polizei-Direktion, Außenstelle Oldenburg (26129) in der Bloherfelder Straße 235 den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen, eine lange gesuchte Sache günstig zu ersteigern.

Öffentliche Versteigerungen der Polizei in Oldenburg sind sehr beliebt und in Oldenburg schon fast eine lieb gewonnene Tradition.

Bei der Versteigerung im vergangenen Jahr kamen 200 Kauf-Interessenten und Besucher zur Polizei-Auktion.

In diesem Jahr kommen insgesamt 95 gebrauchte Fahrzeuge unter den Hammer. Das Angebot bei der Versteigerung ist reichhaltig. Geboten werden vom Außenbordmotor als „Bastlerobjekt“, Sommer- und Winterreifen, auch einige Kameras, Hochdruckreiniger und Streu-Salzkisten sowie zahlreiche weitere interessante Schnäppchen. Einige der angebotenen Fahrzeuge sind allerdings nicht mehr fahrbereit.

Eine Besichtigung der zum höchsten Gebot stehenden Versteigerungs-Objekte ist ab 9 Uhr am Samstag möglich. Den Zuschlag für ersteigerte Objekte erhalten die meistbietenden Käufer.

Die Schnäppchen können nur für Bargeld ersteigert werden und zur Kaufabwicklung muss ein Personalausweis mitgebracht werden.

Ausführliche und weitere Informationen sind auf der Internet-Seite des Auktionators, Günter Poppe, zu finden bei: www.auktion-poppe.de

Text/Fotos: Andreas Klamm

Thursday, May 14, 2009

Schicken Sie schnell Notarzt und den Rettungsdienst: Bewusstlose nicht ansprechbare Person in der Klingenbergstrasse

Schicken Sie schnell Notarzt und den Rettungsdienst:

Bewusstlose nicht ansprechbare Person in der Klingenbergstrasse


Von Andreas Klamm


Oldenburg. 15. Mai 2009. „ Mein Name ist Anna D., meine Handynummer lautet: Tel. 0179 xxx xxxx. Ich melde eine bewusstlose, nicht ansprechbare Person in der Klingenbergstrassse, in Oldenburg, Nähe Hausnummer 34. Eine Frau, zwischen 40 und 50, Atemwege sind frei, Atmung vorhanden, Puls vorhanden, erhöht, unregelmäßig 132, kalter klebriger Schweiß, keine sichtbaren äußeren Verletzungen. Die Frau reagiert verbal weder auf Ansprache noch auf Schmerz-Reize, die stabile Seitenlage und Maßnahmen zum Wärmeerhalt habe ich bereits durchgeführt. Schicken Sie bitte schnell Notarzt und den Rettungsdienst in die Klingenbergstrasse, nähe Hausnummer 34.“


In dieser Weise oder in ähnlicher Form könnte vielleicht die Abschrift eines protokollierten Notrufes, eingegangen bei der Rettungsleitstelle Oldenburg geschrieben werden.


"Verletzte" und Einsatzkräfte während einer Großübung der Rettungsdienst-Organisationen in der Vorderpfalz. Fotos: Andreas Klamm


Die Realität sieht allerdings oft anders aus, würde hier eine echte Abschrift eines protokollierten Notrufes veröffentlicht werden, wären die Angaben vermutlich weniger eindeutig und präsize.

Anna D. ist eine Neu-Bürgerin in Oldenburg. Vor rund vier Monaten wechselte sie von einer kleinen Stadt in Rheinland-Pfalz in die Stadt Oldenburg und hat jetzt ihren neuen Lebensmittelpunkt in der Stadt Oldenburg gefunden. An jenem Tag mit ersten Früh-Sommerlichen Temperaturen hatte Anna D. ganz andere Pläne und war auf dem Weg in die Innenstadt um später nach einigen Einkäufen ihren Lieblings-Film im Kino zu sehen. Es kam alles anders, als Anna D. für diesen Tag erhofft hat, als sie nach wenigen Geh-Minuten eine bewusstlose Frau, zwischen 40 und 50 Jahren auf dem Gehweg liegend findet.

Mal ehrlich wie hätten sie sich in einer solchen Situation verhalten ?


Wären sie vielleicht weiter gegangen ohne sich um die Frau zu kümmern, weil es Experten gibt, die sich um die Frau kümmern müssen? Hätten Sie die Notrufnummer 112 oder 19222 gewählt, um möglichst frühzeitig die Rettungs-Kette zu aktivieren. Wären sie in der Lage gewesen das Leben einer Frau zwischen 40 und 50 Jahren zu retten, die bewusstlos auf der Straße liegt und kein einziges Wort darüber sagen kann was ihr fehlt?

Nur fünf Minuten nach dem Notruf in der Rettungsleitstelle von Anna D. trafen Rettungswagen begleitet vom Notarzt ein. Schon nach etwa einer weiteren Minute wissen der herbei geeilte Notarzt und die Rettungsdienst-MitarbeiterInnen was der bewusstlosen am Boden liegenden Frau fehlt. Bei einem BZ-Wert von 34 mg/dl bestätigt sich die anfängliche Verdachts-Diagnose einer Hypoglycämie („Unterzuckerung“ mit Schock-ähnlichen Symptomen). Die 44jährige Johanna L. ist eine an Diabetes mellitus (Stoffwechsel-Erkrankung, im umgangssprachlichen Gebrauch auch „Blutzucker“-Erkrankung oder „Zucker“ genannt) erkrankte Insulin-pflichtige Diabetikerin, die schon seit einer Woche eine Erkältung hatte, an diesem Tag etwas in Stress war und keine Zeit hatte, um wie sonst gewohnt um 10 Uhr früh ihre Zwischenmahlzeit einzunehmen, weil sie noch dringend wichtige Dokumente bei der Post zum Versand aufgeben wollte.

Johanna L. hatte Glück, dass Anna D., eine ehrenamtliche Erst-Helferin bei einer der großen Hilfs- und Rettungsdienst-Organisationen seit rund 18 Jahren, wusste was zu tun ist und wie sie mit einfachen Mitteln helfen kann.

Der Beitrag beschreibt eine alltägliche Situation, wie diese im Leben eines jeden Menschen stattfinden kann, ungeachtet dessen ob ein Mensch Fußgänger oder Autofahrer ist. Es gibt Millionen von Möglichkeiten an einer ähnlichen Situation nicht freiwillig und völlig unerwartet beteiligt zu werden.

Nicht wenige Menschen reagieren allerdings statt mit semi-professionellen Erst-Hilfe-Maßnahmen mit Verunsicherung, Panik oder denken tatsächlich „es gibt Experten (gemeint sind die Rettungsdienst-MitarbeiterInnen, Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger), die sich um die Frau kümmern können...“ und gehen an einem hilflosen Menschen vorbei ohne zumindest Notarzt und den Rettungsdienst zu verständigen.

Mal ehrlich, hätten sie gewusst wie man kontrolliert, ob die Atemwege einer bewusstlosen Person frei oder verlegt sind, wie man die Frequenz der Atmung oder den Puls einer bewusstlosen Person messen und prüfen kann und was im nächsten Schritt der Hilfe-Kette zu tun ist? Hätten sie daran gedacht, dass bereits die Ansprache und ein Gespräch zu einer in Not befindlichen auch bewusstlosen Person helfen kann? Hätten sie geahnt, dass sie nur mit der einfachen Maßnahme einer stabilen Seitenlagerung und Wärmeerhaltung einer bewusstlosen Person zur Lebens-Rettung eines Menschen in schwerster Not beitragen können. Wie hätten sie sich verhalten im „worst case“, das meint wenn Atmung und Puls der Frau nicht mehr vorhanden wären und damit der Eintritt eines Herz-Kreislauf- und Atem-Stillstandes vorliegen würde.

Autofahrer, die eine Führerschein-Prüfung erfolgreich absolviert haben, können auf bereits erlerntes Wissen zugreifen, denn der Besuch der Kurse „Lebensrettende Sofort-Maßnahmen“ und „Erste Hilfe“ zählen inzwischen zum Pflicht-Standard-Teil einer Führerschein-Prüfung. Doch wenn ein Mensch bereits seit 20 Jahren den Führerschein hat, wie oft in seinem Leben hat ein solcher Mensch die Kenntnisse zu „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ und „Erste Hilfe“ wieder aufgefrischt und das einst erlernte Wissen auch in praktischen Übungen trainiert?

In eine solche ernste Situationen als Zeuge oder aktiv beteiligter Mensch verwickelt zu werden bedeutet für manche Menschen eine echte Krise, Panik und Angst vor Fehlern. Auch ohne Führerschein als Fußgänger kann ein Mensch plötzlich zu einem Teil eines solchen oder ähnlichen Geschehens werden und dann kann es wahrlich Lebens-rettend sein, wenn ein Zeuge oder Passant weiß, was getan werden muss und wie man mit einfachen Mitteln ohne Wunder vollbringen zu müssen, sogar daran mitwirken kann, das Leben einer Frau oder eines Mannes in Not zu retten.

Jeder Mensch kann lernen richtig, angemessen und gut zu helfen, so dass eine übersteigerte Angst vor einer Krise, Panik und Unsicherheit keineswegs die Folge einer vergleichbaren Situation sein müssen. Es ist möglich das richtige Verhalten in Krisen- und Notsituationen, die täglich eintreten können, zu lernen bei einer der großen Rettungsdienst- und Hilfsorganisationen wie etwa beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), Johanniter Unfall-Hilfe-Dienst, Arbeiter-Samariter Bund (ASB) oder beim Malteser Hilfsdienst.

Vielleicht kann dieser Beitrag die Leser und Leserinnen dazu ermuntern wieder einen der Kurse für „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ und „Erste Hilfe“ zu besuchen um das richtige Verhalten in Not- und Krisen-Situationen zu lernen und zu trainieren. Der Besuch eines solchen Kurses ist nicht nur eine Bereicherung für die Menschen in ihrem Umfeld, sondern kann auch dazu beitragen ihr eigenes Selbstwertgefühl und die Sicherheit zu steigern, die sie mit der erfolgreichen Absolvierung eines der Kurse erlangen und trainieren können. Es gibt Möglichkeiten das richtige und gute Verhalten in Krisen- und Notsituationen zu lernen. Wenn sie lernen, was in Krisen- und Notsituationen mit einfachen Mitteln getan werden kann, um das Leben von Freunden, Familien-Angehörigen oder auch wildfremden Menschen zu retten, werden sie sich garantiert auch ein ganzes Stück weit sicherer und besser fühlen.

Mit einem Besuch eines Kurses „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ und „Erste Hilfe“ liegen sie nicht nur in der Stadt Oldenburg zudem voll und ganz im aktuellen Trend.

Nach der 900-Jahr Freier der Stadt Oldenburg im vergangenen Jahr, wird der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes den Europäischen Erste Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention in Europe) vom 2. bis 5. Juli 2009 in Oldenburg ausrichten.

Vielleicht eine weitere Ermutigung, sich für den Besuch eines „Erste Hilfe“ Kurses zu entscheiden.

Der First Aid Convention in Europe (FACE) hat ein hohes Prestige-Ansehen in ganz Europa und ist ohne Zweifel eine große Bereicherung für die Menschen im Stadt- und Landkreis Oldenburg. Rund 1000 Teilnehmer aus rund 30 Nationen werden zu dem Erste-Hilfe-Wettbewerb nach Oldenburg kommen, um das leistungsfähigste europäische Erste-Hilfe-Team zu ermitteln.

Im 150. Jahr nach der Initiative des Schweizer Geschäftsmannes und Sozial-Aktivisten Jean Henri Dunant und dem traurigen Gründungs-Anlass der weltweiten Rotkreuz-Bewegung, der Schlacht bei Solferino, in deren Folge auch die Genfer Konventionen, ein wichtiger Beitrag zum humanitären Völkerrecht entstanden sind, freuen sich die Mitglieder beim Roten Kreuz in Oldenburg ganz besonders gewissermaßen eine „Rotkreuz-Olympiade“ in die Stadt geholt zu haben.

Mit dem Bundesverband und mit zehn weiteren lokalen Kreisverbänden hat das Rote Kreuz im Oldenburger Land eine gute Chance einen guten Rang in der „Erste-Hilfe-Olympiade“ zu erlangen. Die Eröffnungs- und Abschluss-Zeremonie zu diesem Groß-Event werden in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg stattfinden. Die „Erste-Hilfe-Trainings- und Wettbewerbs-Stationen“ des Europäischen Ersten-Hilfe Konvent-Wettbewerbs werden Anfang Juli im ganzen Stadtgebiet von Oldenburg anzutreffen sein.

Ausführliche und weitere Informationen zu Erste-Hilfe-Kursen im Allgemeinen und zum Europäischen Konvent für Erste Hilfe (FACE) in Oldenburg sind bei den den nachfolgenden Präsentationen im Internet zu finden.

www.drk-ol.de
www.face-2009.de

http://www.johanniter.de/org/juh/org/land/nds/org/old/leistungen/bildung/breitenausbildung/deindex.htm

www.asb-bremen.de


www.malteser.de

Foto / Text: Andreas Klamm, Journalist



Ergänzung zu diesem Text von Andrew P. Harrod, Journalist

Der Autor des Beitrages, der Französisch-deutsche Journalist, Andreas Klamm, feiert im Jahr 2009 sein 25jähriges Dienst-Jubiläum als Journalist, Rundfunk-Journalist, Nachrichten-Korrespondent, Fernseh- Radio- und Film-Produzent, Schriftsteller und Autor. Andreas Klamm ist seit 1984 zudem Autor von insgesamt sieben Büchern, die in allen Buchhandlungen unter anderem in Deutschland, Frankreich, Österreich und in der Schweiz erhältlich sind. Weitere Informationen dazu bei www.andreas-klamm-books.de.be.

Im sekundären Zweit-Beruf ist Andreas Klamm seit 1993 staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger und zudem Rettungssanitäter. Im Zweit-Beruf als Pflegefachkraft arbeitete der Krankenpfleger und Journalist unter anderem auf mehreren Intensiv-Pflege-Stationen und in Anästhesie-Abteilungen an den Uni-Kliniken in Tübingen (Baden-Württemberg), Mainz (Rheinland-Pfalz) und im Clementine Churchill Hospital in London (England).

Für die Organisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter (JUH) und Arbeiter Samariter Bund (ASB) war der Journalist und die Pflegefachkraft zudem im Rettungsdienst (RTW/INUVER) und im ärztlichen Notfall-Dienst in der Vorderpfalz und in Mannheim im Ehrenamt tätig.

Im April 2001 produzierte Andreas Klamm die 45minüntige Fernseh-Dokumentation „Bahn-Unfall Schifferstadt unter realen Einsatz-Bedingungen“. Mehrere 100 MitarbeiterInnen der bekannten Rettungsdienst-Organisationen, von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Polizei übten für den Ernst-Fall im Landkreis Ludwighafen am Rhein (heute Rhein-Pfalz-Kreis), den Eintritt eines Großschadens-Ereignisses, dem Unfall eines Zuges in Schifferstadt in der Vorderpfalz.

Andreas Klamm dokumentierte den gesamten Einsatz als Reporter und als Fernseh-Produzent. Als der Beitrag im Regional-Fernsehen gesendet wurde, hatten einige ZuschauerInnen befürchtet, es könnte sich um eine tatsächlich stattgefundene Katastrophe handeln. Erfreulicherweise waren alle zu sehenden Aufnahmen nur Teil einer sehr umfangreichen Groß-Übung.

In November 2001, nur drei Monate nach den Terror-Anschlägen im September 2001, nahm der Krankenpfleger und Journalist als freiwilliger Helfer beim American Red Cross (ARC) in New York City an realen (wirklichen) Einsätzen des Roten Kreuzes in der rund 14-Millionen-Einwohner-Stadt New York City in den Vereinigten Staaten von Amerika teil. Er befand sich auch mit Feuerwehr-Leuten von New York City im gemeinsamen Einsatz, die die Einstürze der beiden Twin Towers des World Trade Center überlebt und zum Teil dort Kollegen und Kolleginnen verloren haben.

Spiegel TV / RTL: Angela Merkel stellt sich den Fragen der Menschen


Spiegel TV / RTL: Angela Merkel stellt sich den Fragen der Menschen


Von Andreas Klamm

Oldenburg / Berlin. 15. Mai 2009. Es ist Wahlkampf-Hochtour: Am 23. Mai 2009 findet die Wahl des neuen Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin statt. Zur Wahl stehen Horst Köhler (CDU) und Gesine Schwan (SPD).

Einige Tage später vom 4. bis 7. Juni 2009 können 375 Millionen europäische Bürger und Bürgerinnen bei den Europa-Wahlen über die neue Zusammensetzung des Europa-Parlaments entscheiden und nur wenige Monate nach der europäischen Wahl geht es um die wichtiges politische Frage für die Menschen in Deutschland, ob Kanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin bleiben wird oder ob Dr. Frank Walter Steinmeier (SPD) das Amt des Bundeskanzlers nach den Bundestags-Wahlen im September 2009 übernehmen und damit auch die Richtlinien der Politik in Deutschland künftig bestimmen wird.




Beim G8-Gipfel in Heiligendamm stellte sich Angela Merkel den Fragen internationaler Journalisten aus aller Welt. Foto: Andreas Klamm

Angela Merkel folgt daher dem Beispiel ihres „großen amerikanischen Bruders“, dem 44zigsten U.S-amerikanischen Präsidenten Barack H. Obama, der mit Townhall meetings, „Live Chats im Internet“ und mit Hilfe des Internets in der Kampagne „Change, Yes we Can“, Millionen amerikanischer Wähler-Stimmen für seine Person und Partei gewinnen konnte.

Am Sonntag, 17. Mai 2009 wird sich daher die noch amtierende Kanzlerin Angela Merkel in einem Townhall meeting, das beim privaten Fernseh-Sender RTL in einer Gemeinschafts-Produktion von RTL und Spiegel TV gesendet wird beim „Treff in der Stadthalle - Menschen fragen, die Kanzlerin anwortet“, den Fragen politisch interessierter Menschen stellen.

Wie die Spiegel TV-Redaktion bei MJB Mission News (ISSN 1999-8414) auf Anfrage mitteilte, ist auch eine Frage-Runde zur Verschärfung der Waffen-Gesetze nach dem Amok-Massaker von Winnenden geplant. Erwartet werden möglicherweise auch überlebende Angehörige der Opfer von Winnenden.

In weiteren Frage-Runden geht es auch um brisante Themen wie Finanz- und Konjunktur-Pakete, Weltwirtschaftskrise, soziale Sicherheit und die Rettung von Arbeitsplätzen in Deutschland.

Politisch interessierte Menschen aus Oldenburg und aus ganz Deutschland können ihre Fragen an die Kanzlerin stellen mittels einer email-Anfrage an die Redaktion von Spiegel TV: frage@spiegel-tv.de

Die Wahl-Magazin-Ausgabe: „Treff in der Stadthalle – Menschen fragen, die Kanzlerin antwortet“ wird von der Spiegel TV-Moderatorin Maria Gresz und RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel im RTL-Hauptstadt-Studio Berlin moderiert.

Die politische Fernseh-Frage-Runde wird mit dem Titel:

"2009, Wir wählen. Zuschauer fragen - Bundeskanzlerin Merkel antwortet" am Sonntag, 17. Mai 2009, 21.45 Uhr beim Fernseh-Sender RTL


zu sehen sein.

Ob Angela Merkel im politischen Wahlkampf um das Amt der Bundeskanzlerin auch so mutig sein wird sich bei „Live-Chats im Internet“ den Fragen interessierter Menschen zu stellen, wird bislang geheim gehalten. Hier hat Franz Müntefering (SPD) zur Zeit einen klaren Vorteil, denn der SPD-Politiker führte lebendige Diskussionen im „Live Chat“ mit interessierten Menschen regelmäßig bereits im Jahr 2005 im Internet. Franz Müntefering gab überraschend ehrliche Antworten. Wenn er eine Frage nicht live beantworten konnte, bat er um Verständnis und gab das Versprechen, dass eine Antwort mittels email folgen würde Das Versprechen wurde gehalten. Das Berater-Team des SPD-Berufs-Politikers übersandte die Antwort zeitlich verzögert mittels konventioneller email-Zuschrift.

Eine Woche leben für 0,30 Euro


Nürnberg, den 13. Mai 2009

Ein Kommentar von Hans-Jürgen Graf


Eine kleine Satire auf den Artikel aus der BILD “1 Woche leben für 10 Euro”.

Eigentlich waren es ja nur knapp unter 8 Euro. Denn ein bischen Geld blieb dem Redakteur ja noch übrig. Angesichts des hohen journalistischen Wertes solcher Veröffentlichungen der BILD möchte ich behaupten; es geht noch billiger!

Bei intensiven Recherchen im Internet und zeitraubenden Preisvergleichen, also Arbeit über Tag und Nacht, konnte ich die ultimative Lösung entdecken aus der ich nun das Highlight kostensparender Lebensweise zu entwickeln in der Lage war. Es kostete mich, wie gesagt Tage und Nächte sowie Kraft und den Einsatz aller vorhandenen intellektuellen Ressourcen meiner Redaktion. Doch jetzt kann ich das Ergebnis präsentieren:

BRÜHWÜRFEL!

Die günstigste Variante dieser schmackhaften Konzentrate für Suppenwürze kostet lediglich im 8 er Pack

0,30 Euro.

Noch dazu in einer asiatischen Variante, somit ist auch die Illusion fremdländischer Küche gegeben. Was will der arme Mitbürger noch mehr? Asiatische Suppenwürze, aufgelöst in 1 - 2 Liter Wasser (manchen mögen’s nicht so konzentriert) gibt doch schon ein paar Tellerchen. Und wer unbedingt noch eine Einlage braucht, der kann sich im Stadtpark oder bei seinem städtischen Zoo melden. Dort hat es sicherlich ein paar Brocken altes, hartes Brot aus der Hand der Bediensteten oder etwas begüterter Tauben- und Entenfütterer. Das alte Brot in der Suppe aufgeweicht und schon hat man ein Menue, und das für 0,30 Euro ganze 8 Tage lang.

Ein Hoch auf solche Journalisten wie bei der BILD, sie leisten Unglaubliches. Jawohl, man kann es kaum glauben, was die sich manchmal leisten!

Wednesday, May 13, 2009

Geplante Medizin- und Ärzte-Sperre: Zusätzliche Praxis-Gebühren schließen arme Menschen von ärztlicher Versorgung aus

Geplante Medizin- und Ärzte-Sperre:

Zusätzliche Praxis-Gebühren schließen arme Menschen von ärztlicher Versorgung aus

Demontage des sozialen Bundesstaates - „Abwrack-Prämie“ für die Medizin in Deutschland


Von Andreas Klamm

Berlin. 13. Mai 2009. Die geplante Internet-Zensur erhitzt die Gemüter in ganz Deutschland und in Europa. Mehrere Tausend Menschen haben sich an einer Petition beim Deutschen Bundestag gegen die Einführung der Internet- und Kommunikations-Zensur beteiligt. Mit der Einführung von Internet-Sperren sollen Kinder vor Pädophilie geschützt werden. Experten kritisieren die geplanten Vorhaben. Die Pädophilie-Anbieter müssten verfolgt und deren Angebote komplett vom Internet genommen werden. Internet-Sperren seien keine geeignete Schutz-Maßnahmen, begründen die Gegner der geplanten Maßnahmen ihre Ablehnung und befürchten die Einführung einer Internet- und Kommunikations-Zensur.

Foto: Pixelio.de

Obgleich die allgemeine Situation in der globalen Welt-Wirtschaftskrise für viele Menschen bereits sehr angespannt in Deutschland und in aller Welt ist, planen Spitzen-Politiker in Berlin jetzt offenbar eine Art „Ärzte- und Medizin-Zensur“. Wer mit der Einführung von „Arzt- und Medizin-Sperren“ möglicherweise geschützt werden soll, bleibt zur Zeit allerdings ein Rätsel.

Laut dem Grundgesetz ist Deutschland ein sozialer und demokratischer Bundesstaat. Auf dem Papier liest es sich gut und wunderbar. Doch die Praxis soll nach dem Willen deutscher Politiker und Politikerinnen bald ganz anders aussehen. Politische Spitzen-Vertreter planen die Einführung einer zusätzlichen Praxis-Gebühr, die bei jedem Arzt-Besuch bezahlt werden muss. Das würde vor allem für bereits wirtschaftlich und finanzielle benachteiligte Menschen, etwa Kinder, Rentnerinnen, Arbeits-suchende Menschen, chronisch kranke und behinderte Menschen, Sozial-Hilfe-EmpfängerInnen in der Praxis eine ganz reale „Medizin- und Arzt-Sperre“ aus rein finanziellen und wirtschaftlichen Gründen bedeuten.

Nicht nur in den Reihen der Fraktion der Linke bestehen große Zweifel an einer Maßnahme, die möglicherweise deutsche Ärzte vor „zu vielen kranken Menschen“ in Deutschland schützen soll.

Der Gesundheits-politische Sprecher der Fraktion Die Linke kritisierte die Pläne sehr deutlich: "Wer ernsthaft die Praxis-Gebühr für jeden Arzt-Besuch fordert, hat alle ethisch-moralischen Grundsätze über Bord geworfen. Es muss im Gegenteil darüber diskutiert werden, die Praxis-Gebühr und alle anderen Zuzahlungen abzuschaffen".

Der Die Linke-Politiker Frank Spieth „schwimmt“ gegen den allgemeinen politischen Mainstream und forderte die Abschaffung der Arzt-Praxis-Gebühr für Patienten im Allgemeinen: "Eine Praxis-Gebühr bei jedem Arztbesuch schließt Gering-Verdiener de facto von der ambulanten medizinischen Versorgung aus. Die Gesetzliche Krankenversicherung existiert aber zu dem Zweck, den Kranken eine hochwertige Gesundheits-Versorgung zu sichern. Die Grundsätze "Gesunde für Kranke, Gut-Verdiener für Gering-Verdiener und Junge für Alte müssen uneingeschränkt gelten. Mit erhöhten Zuzahlungen aber werden diese Prinzipien auf den Kopf gestellt.

Unsere Forderung an einzelne Standesvertreter der Ärzteschaft lautet daher: Mehr Ethik und nicht nur Monetik! Die fortschreitende Kommerzialisierung und Privatisierung muss endlich gestoppt und umgekehrt werden. Wahltarife, die Gesunde auf Kosten der Kranken entlasten spalten unsere Gesellschaft in Gewinner und Verlierer. Die private Krankenversicherung sorgt für eine Privilegierung der Privilegierten.

Die Zwei-Klassen-Medizin, die dafür verantwortlich ist, dass Armut zu einem früheren Tod führt, muss überwunden werden. Mit unserem Vorschlag einer Bürgerinnen- und Bürger-Versicherung steht DIE LINKE für ein solidarisches Gesundheitssystem, das allen die benötigten Leistungen Zuzahlungs-frei garantiert."

Sollten die neuen Pläne umgesetzt werden, dann müssen kranke Menschen bei jedem Arzt-Besuch 10 Euro oder mehr bezahlen. Wer etwa bei einer Einstellung eines Diabetes mellitus (Stoffwechsel-Erkrankung) fünfmal in der Woche zum Arzt muss, findet dann nur Einlass in die Arzt-Praxis mit einem 50-Euro-Schein (umgerechnet cirka 100 Deutsche Mark).

Sozialhilfe-Empfänger und chronische kranke Menschen, die häufiger zum Arzt-Besuch müssen als gesunde Menschen, müssten künftig aufgrund von Armut aus rein finanziellen Gründen bei Mini-Einkünften von rund 345 Euro im Monat öfters auch auf dringend notwendige Arzt-Besuche verzichten.

Würde wie im Beispiel genannt, der an Diabetes mellitus erkrankte Patient aus finanziellen Gründen wegen Armut nicht zum Arzt-Besuch können, drohen der Allgemeinheit und der Gemeinschaft der Sozial-Versicherten und Steuerzahler sogar wesentliche höhere Kosten beim Eintritt lebensbedrohlicher Not-Situationen durch den zuvor nicht möglichen Besuch beim Arzt. Der Einsatz eines Not-Arztes kostet je nach Region cirka 1.500 Euro, der notwendige Rettungswagen bis zu 1.200 Euro und die Pflege auf der Intensiv-Station zwischen 800 und 2.000 Euro pro Tag je nach Region und Krankenhaus.

Bereits beim Eintritt eines Hypoglycämischen Schocks kann bei Patienten, die an der Stoffwechsel-Krankheit erkrankt sind, eine lebensbedrohliche Notfall-Situation entstehen, die den Einsatz von Notarzt, Rettungswagen und Intensiv-Pflege-Stationen notwendig macht.

Die erhoffte Kosten-Ersparnis mit dem geplanten Ausschluss aus der ambulanten medizinischen Versorgung von chronisch kranken Menschen und Menschen mit geringen finanziellen Einkünften könnte damit die Gemeinschaft aller Steuer- und Sozial-Versicherungs-Zahler wesentlich höher belasten als die Teilhabe chronisch kranker und finanziell benachteiligter Menschen an der ambulanten medizinischen Versorgung durch Haus-Ärzte oder ambulante Fach-Ärzte.

Nicht wenige Kritiker der geplanten neuen Arzt-Praxis-Gebühr, die bei jedem Arzt-Besuch fällig werden wird, befürchten die komplette Demontage des sozialen und demokratischen Bundesstaates, das Deutschland nach dem Grundgesetz sein sollte. Die Gesetzliche Krankenversicherung würde sich mit den neuen Zusatz-Kosten weniger oder mehr selbst überflüssig machen. Wem würde eine Gesetzliche Krankenkasse nutzen, wenn dennoch jeder Arzt-Besuch zusätzlich bezahlt werden muss?

Private Versicherungs-Dienstleister bieten in ihren Werbe-Botschaften monatliche Private Kranken-Versicherungs-Beiträge (PKV) bereits ab 59 Euro im Monat an. In der üblichen Praxis fallen allerdings zwischen 400 bis 800 Euro an monatlichen Mitglieds-Beiträgen für eine Private Krankenversicherung (PKV) abhängig von geografischen Regionen und Erkrankungen der Versicherten an.

Von vielen Menschen wird die neue Diskussion über die praktische Erschwernis des Zugangs zur ambulanten medizinischen Versorgung in Deutschland weiter deutlich kritisiert: „Offenbar will ein Teil der Ärzteschaft keine kranken Menschen in den Arzt-Praxen, sondern nur noch den Zugang zum Bank-Konto kranker Menschen.“

Gesunde Menschen genießen das große Glück, nicht in die Arzt-Praxis zu müssen und fallen damit als potentiell neuer Kunden-Kreis für Ärzte aus. Denn wer gesund ist, kann auf kostspielige Besuche in Arzt-Praxen ohnehin verzichten.

Ob wie in der Pflege eine Abwanderung von chronisch kranken Patienten in das Ausland zu erwarten ist, in der Pflege werden häufig die günstigeren Angebote polnischer Billig-Dienstleiter genutzt, statt die deutschen Pflege-Dienste, bleibt abzuwarten. Bei kosmetischen Operationen, um nur ein Beispiel zu beschreiben, nutzen die Kunden bereits die wesentlich günstigeren Angebote von Kliniken aus Ost-Europa. Genauer betrachtet, macht sich mit den neuen Planungen einiger Spitzen-Politiker in Berlin, das gesamte deutsche Gesundheits-System oder die Überbleibsel des früher existierenden Gesundheits-Systems in Deutschland selbst überflüssig.

Die Menschen, die noch als Kunden des kranken und deutschen Gesundheits-“Systems“ verbleiben, meist gering-verdienende chronisch kranke Menschen, Kinder und Rentnerinnen haben die Botschaft einiger Politiker und Ärzte hingegen sehr gut verstanden, die jetzt offenbar lautet: „Wir wollen keine kranken Menschen in den ambulanten Arzt-Praxen. Wir wollen Geld!“.

Ob es in Zeiten der globalen Welt-Wirtschaftkrise sehr ratsam für Ärzte und Politiker ist, den Kunden, das meint in dieser Situation, die chronisch kranken Menschen mit geringen Einkünften grundsätzlich aus ambulanten Arzt-Praxen zu verbannen, weil diesen der Zugang mit noch höheren Kosten bei noch geringeren oder komplett fehlenden Einkünften zu den Arzt-Praxen und zur medizinischen Versorgung nicht mehr möglich sein wird, ist stark zu bezweifeln.

Es ist etwa mit der Situation vergleichbar, wie wenn die Geschäftsführer der großen Supermarkt-Ketten ihren Kunden zurufen: „Wer weniger als 2000 Euro im Monat verdient, ist bei uns unerwünscht. Arme Menschen haben kein Zutritt zu unseren Supermärkten.“

Da die Geschäftsführer von Supermärkten wissen, dass es nicht gut für das Geschäft ist, Kunden von der Teilhabe am Einkauf im Supermarkt aufgrund ihrer Armut aus zuschließen, hat keiner dieser Geschäftsführer derartige oder vergleichsweise „verrückte“ Ideen bislang zur Diskussion gestellt.

Mit noch mehr Geld, das Politiker und Ärzte von den armen Menschen fordern, können in einer Zeit der globalen Welt-Wirtschaftskrise und Finanzkrise arme Menschen nicht dienen. Damit sind die Massen-Schließungen von Arzt-Praxen in Deutschland, ähnlich wie bei den Massen-Schließungen der Post-Filialen nur noch eine Frage der Zeit.

Obgleich die Hoffnung einiger Menschen sehr groß sind, rechnen politische Experten nicht damit, dass es Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) nach der Wahl im September 2009 als potentiell neuer Bundeskanzler gelingen kann, mehrere Millionen neue Arbeitsplätze mit ausreichenden Einkünften zu schaffen, die notwendig wären um neue finanzielle Gewinn-bringende Geschäfte im Gesundheitswesen mit Erfolg anzukurbeln. Die Gewerkschaften warnen bereits seit Jahren davor, dass immer mehr Menschen „Arm trotz Arbeit.“ werden.

Die Gefahren einer wachsenden Armut einer Vielzahl von Menschen in Deutschland könnte zur Bedrohung für die gesamte Ärzteschaft, der Kliniken, des Gesundheitswesen, des Rettungsdienstes und der Pharma-Industrie in Deutschland werden. Immerhin droht bei ausbleibender Kundschaft auch Ärzten die Gefahr bettelarm zu werden und sich noch nicht einmal mehr die Leistungen ihrer eigenen Arzt-Praxis leisten zu können.

Da jedes Kind im Vorschul-Alter weiß, dass wo nichts ist, auch nichts zu holen ist, bedürfen Ärzte und Medizin in der Regel vermutlich seltener den Hinweisen der Gefahr der Verarmung und Arbeitslosigkeit, wenn arme Menschen als Kunden aus den ambulanten Arzt-Praxen mittels „Medizin- und Arzt-Sperre“ verbannt werden.

Die Stimmen der Gegnerinnen der allgemeinen Bürger-Versicherung lehnen diese Bürgerversicherung ab, weil man keine Gesundheits-Versorgung in Deutschand nach dem Prinzip einer „Kopf-Geld-Steuer“ vielmehr „Kopf-Geld-Versicherung“ in Deutschland wolle. Deutschland sei kein Land in dem „Kopf-Geld-Jäger auf Jagd auf kranke Menschen gehen könnten.“

Den Zugang zur ambulanten medizinischen Versorgung für arme Menschen zu sperren oder vielmehr aufgrund von wachsender Armut und der geplanten Erhöhung der Einlass-Gebühren zum Arzt unmöglich zu machen, bedeutet kurzsichtig betrachtet möglicherweise eine erhöhte Gewinn-Steigerung für das deutsche Gesundheits-System. Doch da sich real betrachtet, die Masse der Menschen bereits heute keine medizinische Versorgung mehr in Deutschland leisten kann, bedeutet der neue Plan, die finanziellen Hürden für chronische kranke und arme Menschen letztlich die von der Politik verordnete „Abwrack-Prämie“ für ambulante Arzt-Praxen, Kliniken, des gesamten Gesundheits-Systems und der pharmazeutischen Industrie in Deutschland.

Ob es ein wirklich konstruktiver und guter Plan ist, das gesamte deutsche Gesundheits-System und die Pharma-Industrie in Deutschland „zu verschrotten“ bezweifeln in ungewohnter Einigkeit nicht wenige betroffene kranke Menschen, Ärzte und auch Vertreter der Pharma-Industrie. Bislang gibt es keine besseren Alternativen, sieht man von dem Outsourcing der gesamten Medizin nach Ost-Europa und Asien ab.

Im Vergleich zur Situation in Deutschland: In den Vereinigten Staaten von Amerika leben etwas mehr als 50 Millionen Menschen ohne Kranken-Versicherung und wer kein Geld hat, kann bekanntlich nicht zum Privat-Arzt sondern allenfalls noch einen Natur-Heiler oder indianischen Schamanen zwei bis dreimal im Jahr besuchen, die möglicherweise nicht immer zuverlässige Heilungs-Methoden etwas günstiger anbieten als Privat-Ärzte.

Vor nicht allzu langer Zeit sagte ein alter, weiser und auch kranker Mann: „Ich gehe nicht gerne als ein Patient in ein Krankenhaus. Dort wird man nur noch kränker und ärmer.“ Hatte der alte Mann eine Vor-Ahnung von den neuen Plänen der Volks-Vertreter in Berlin?

A Vulnerable and Engaging Perspective Exploring the Mysteries of Faith from a Former Atheist

A Vulnerable and Engaging Perspective Exploring the Mysteries of Faith from a Former Atheist

MEDIA ADVISORY, May 13 /Christian Newswire/ -- Truth is dead. God never lived. Life is filled with pain. Death is the end of life.

For Alicia Chole, these statements formed the basis of her worldview. To her, God was a myth people made up to self-medicate in response to their bleak lives and the rampant evil in the world.


"I sincerely believed that there was no God," she says in the first chapter of her new book, "Finding an Unseen God."

"As a young Atheist, I simply considered myself a realist who preferred unanswered questions over fairy tales.

"Then one day, without warning and without invitation, my Atheistic worldview was shattered like fine glassware on a concrete floor.... It was as though something you were absolutely certain existed only as the stuff and fluff of fairy tales knocked loud and clear and then stood there offending all your senses on the doorstep."

Vulnerable and thought-provoking, "Finding an Unseen God" opens a window into Chole's surprising spiritual journey. Yet it's more than just her story; Chole isn't afraid to ask the tough questions about faith and God and explore the mystery of belief. Through short conversational chapters, she engages both the heart and mind, and she invites readers to consider what they believe and do not believe while she paints a vivid portrait of a God who relentlessly pursues even those who deny him.

"Chole gives a fresh perspective on what goes on in the mind of an atheist. Any Christian who has ever been challenged to defend their beliefs will appreciate her insight to both sides of the argument and, through her story, witness the power of an unseen God at work." -- Christian Retailing

"Alicia's heartfelt and thoughtful words penetrate the soul and make you feel and think in new ways." -- Mark Batterson, author of In a Pit with a Lion on a Snowy Day

About the Author:
Alicia Britt Chole speaks nationally and internationally to a wide variety of people. She's been mentoring university students and the next generation of leaders for more than 20 years. She's the author of several books and audio and video resources, including "Anonymous: Jesus' Hidden Years and Yours." Alicia lives with her family in a home devoted to reflection and writing in the Ozarks of Missouri. Visit her Web site at truthportraits.com.

"Finding An Unseen God: Reflections of a Former Atheist"
by Alicia Britt Chole
ISBN: 978-0-7642-0602-3
Trade Paper; $13.99; 176 pp.
Release Date: May 2009

'Flashpoint' is an Amazon Bestseller

'Flashpoint' is an Amazon Bestseller

LAYFAYETTE, Ind., May 13 /Christian Newswire/ -- Frank Creed's ground- breaking Christian cyberpunk novel "Flashpoint" (The Writers' Cafe Press, 2007) passed a major milestone yesterday. It was listed as the top selling religious science-fiction/fantasy book on Amazon.com, the world's leading online bookseller.

The rankings, which are updated hourly showed Creed's book leading sales of the popular "Dragonkeeper" series by Donita Paul and the "Left Behind" series by Tim LaHaye and Jerry Jenkins.


"I was at Amazon.com reading a new 5 star review and I nearly fell off my chair when I saw [the ranking]," commented Creed. "I am hugely happy about this especially in light of what's coming next."

Creed is referring to the publication of "War of Attrition," the second book in the Underground series later this year.

Flashpoint tells the story of a brother and sister living in the Chicago Metroplex of 2036 in a world where all religious devotion regardless of sect is considered terrorism. Taking the "street names" of Calamity Kid and eGirl, they join a "muscle cell" of the underground church tasked with protecting --within the limitations of the "Agape principle" -- Christian believers from persecution through the use of non-lethal weapons and spiritually empowered cybernetic implants.

For more information about Frank Creed or "The Underground series," visit www.frankcreed.com.

3mnewswire.org

Tagesordnung erweitert: Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik

Tagesordnung erweitert: Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik

Mannheim. (red). 13. Mai 2009. Durch einen Nachtrag ist die Tagesordnung zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am Dienstag, 19. Mai , um 16 Uhr
im Raum Swansea des Stadthauses N1 um folgende Punkte erweitert worden:


Barrierefreie Verbindung vom Neckarpromenadenweg zur Friedrich-Ebert-Brücke
Energieeffiziente Straßenbeleuchtung

Die Vorlagen und Anträge sind im Internet bei http://web.mannheim.de/webkosima/wkstart.asp zu finden.

3mnewswire.org

Sri Lanka - humanitäre Katastrophe erlaubt keine Gleichgültigkeit der Bundesregierung

Sri Lanka - humanitäre Katastrophe erlaubt keine Gleichgültigkeit der Bundesregierung

Berlin. 13. Mai 2009. (red). Zur humanitären Katastrophe durch Krieg in Sri Lanka erklärte der menschenrechtspolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, Michael Leutert: "Angesichts der sich zuspitzenden humanitären Katastrophe in Sri Lanka muss die Bundesregierung endlich handeln. Die jüngsten Massaker mit tausenden toten Zivilisten lassen die bloßen Appelle der Bundesregierung zu zynischer Gleichgültigkeit werden".


Der Politiker ergänzte: "Mit der militärischen Offensive der Regierungstruppen hat sich die Lage für die Zivilbevölkerung dramatisch verschärft, zumal keine Konfliktpartei Rücksicht nimmt. Der Angriff der Regierungstruppen auf das Mullaitivu-Feldhospital mit hunderten Opfern stellt einen weiteren schrecklichen Höhepunkt dar. Die ausbleibende entschiedene Reaktion der Bundesregierung legt den Verdacht nah, sie und die anderen westlichen Mächte sind vor allem an politischer Stabilität interessiert - auch wenn diese auf Kosten der Zivilbevölkerung durchgesetzt wird.

DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, im Rahmen der EU und der UNO allen erdenklichen Druck auf die Konfliktparteien auszuüben, um eine weitere humanitäre Katastrophe zu vermeiden."

3mnewswire.org

Paragraph 218: Kirsten Tackmann zum Schwangerschaftskonfliktgesetz (Spätabtreibungen)

Paragraph 218: Kirsten Tackmann zum Schwangerschaftskonfliktgesetz (Spätabtreibungen)

Berlin. (red). 13. Mai 2009. In der heutigen Debatte über das Gesetz Schwangerschaftskonfliktgesetz wird Kirsten Tackmann, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und frauenpolitische Sprecherin, unter anderem erklären:

"DIE LINKE lehnt eine Verschärfung des § 218 StGB ab. De facto soll heute mit den beiden vorliegenden Gesetzentwürfen der Kompromiss zum Schwangerschaftsabbruchsrecht von 1995 aufgekündigt werden.


Für Schwangerschaftsabbrüche aus medizinischen Gründen soll eine faktische Pflichtberatung mit dreitägiger Bedenkzeit neu einführt werden - analog zu der Regelung bei Abbrüchen vor der zwölften Schwangerschaftswoche. Dies aber hat der Gesetzgeber 1995 aus guten Gründen nicht vorgesehen.

Die angestrebten Gesetzesänderungen dienen vorgeblich dazu, den Beratungsanspruch von Schwangeren in Konfliktsituationen sicherzustellen. Das ist aus Sicht der Faktion DIE LINKE überflüssig, da es diesen Beratungsanspruch bereits seit 1995 gibt.

Die Realität sieht jedoch ganz anders aus: die erforderlichen Beratungsangebote sind derzeit weder kostenfrei zu erhalten noch flächendeckend erreichbar. Wenn angesichts dieser Situation heute eine Beratungspflicht mit Strafandrohung gegen die Ärzteschaft beschlossen werden soll, nenne ich das scheinheilig.

Auch eine erzwungene dreitägige Bedenkzeit zwischen Diagnose und Indikationsstellung lehnen wir ab, da diese auf Kosten der Schwangeren die Ärzteschaft unter Generalverdacht stellt. Sie bedient einzig das Vorurteil, Frauen in schwierigen Konfliktsituationen stünden grundsätzlich unter Schock und müssten vor leichtfertigen, übereilten Reaktionen geschützt werden. Die Regelung unterstellt, dass Fachärztinnen und Fachärzte frühestens nach drei Tagen in der Lage seien, die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Schwangeren abzuschätzen.

DIE LINKE fordert statt dessen Frauen durch vertrauensvolle, ergebnisoffene und kostenlose Beratungsangebote in ihrem Selbstbestimmungsrecht zu stärken."

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Monday, May 11, 2009

Mohammed Sbaih: Flüchtlingsrat fordert sofortigen Abschiebe-Stopp

Mohammed Sbaih: Flüchtlingsrat fordert sofortigen Abschiebe-Stopp

Von Andreas Klamm

Erfurt / Berlin. 11. Mai 2009. Die Ausländer-Behörde in Eisennach plant innerhalb kürzester Zeit jetzt zum dritten Mal in der Folge die Abschiebung des Sprechers für die Menschenrechte, Mohammed Sbaih.

Der Flüchtlingsrat Thüringen e.V. fordert den sofortigen Stopp der geplanten Abschiebung von Mohammed Sbaih für Dienstag, 12. Mai 2009. Der Sprecher für die Menschenrechte, Mohammed Sbaih hat offen die Zustände im Flüchtlings-Sammellager Katzhütte in der Öffentlichkeit kritisiert.


Zum dritten Mal in der Folge innerhalb kürztester Zeiträume versucht jetzt erneut die Ausländer-Behörde Eisenach Mohammed Sbaih, einen palästinensischen Flüchtling und Sprecher für die Menschenrechte aus dem Westjordanland, abzuschieben.

Die erneute Abschiebung ist für Dienstag, den 12. Mai 2009 geplant. Der Flüchtlingsrat Thüringen e.V. hat erneut den sofortigen Stopp der Abschiebemaßnahmen von Mohammed Sbaih und die Beendigung dieser schikanösen Maßnahmen gefordert.

“Bislang wurden keine Rückführungen in das Westjordanland vorgenommen, so daß sich der Verdacht aufdrängt, daß hier ein Exempel für Rückführungen in palästinensische Gebiete und für den beispielhaften Umgang mit Menschen geschaffen werden soll, die öffentlich Mißstände kritisierten” so Ellen Könneker vom Flüchtlingsrat Thüringen.

Im Dezember 2008 hatte das Verwaltungsgericht Meiningen in letzter Minute die geplante Abschiebung am 16. Dezember 2008 gestoppt, da nicht ohne Zweifel geklärt werden konnte, ob Mohammed Sbaih überhaupt in das Westjordanland einreisen kann. Zudem ist zur Zeit ein Gerichtsverfahren anhängig, in dem geprüft wird, ob Mohammed Sbaih eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen erteilt werden muß.

Mohammed Sbaih engagierte sich in besonderer Weise als Sprecher für die Menschenrechte bei den Protesten in der Gemeinschaftsunterkunft im Thüringischen Katzhütte, die von Beobachtern auch als Sammellager für Flüchtlinge bezeichnet wird.

Der Menschenrechte-Sprecher prangerte dort die Lebensbedingungen an. Anfang Mai 2008 wurde Mohammed Sbaih bereits im Rahmen einer Zwangs-Umververteilung von Katzhütte nach Eisenach gebracht, weil er einer der Köpfe des anhaltenden Protestes gegen die Zustände in der Gemeinschaftsunterkunft Katzhütte war.

Ausführliche und weitere Informationen sind erhältlich beim

Flüchtlingsrat Thüringen e.V.
Warsbergstr. 1
99092 Erfurt
Tel. 0361 2172720
Fax. 0361 2172727
http://www.fluechtlingsrat-thr.de

Thursday, May 7, 2009

Green Envelope Campaign Launched To Free Roxana Saberi


Roxani Saberi working as a journalist and videographer. Photo: Eustacio Humphrey / ZUMA Press

Green Envelope Campaign Launched To Free Roxana Saberi

1,000,000 Green Envelopes Needed to be Sent to Iranian Embassies & U.N. from Around the World

By Andreas Klamm

Nashville, TN. / Teheran, Iran. May 7, 2009. Roxana Saberi is an Iranian-Japanese descendant, a female freelance journalist, and an U.S. citizen and Iranian citizen, who often covers according to different sources and Christian Newswire the conditions and plight of women in Iran. She was arrested in February 2009, and is currently being held in the notorious Evin prison close to the city of Teheran in Iran.

The charges brought up against Roxana have been in the first step that she has been accused that she might have bought a bottle of wine and surprisingly in the second step that she has been accused spying for the United States of America.

Roxana Saberi has been sentenced to eight years in prison, after a closed quick and even baseless “trial”. For twelve days she has been on a hunger strike.

Roxana (31) has covered many stories on the welfare of women in Iran, highlighting stories that cover the conditions that they deal with there. Roxana Saberi, who holds dual Iranian-American citizenship, was tried in the Revolutionary Court, which usually hears cases involving national security.

Roxana Saberi had worked as a freelance reporter for several news organizations including National Public Radio and the British Broadcasting Corporation.

Girls against porn has now launched an international campaign to free the journalist Roxana Saberi.

On their web site the association is calling all citizen and women of the world to participate the 1,000.000 Green Envelope Campaign to send an instant email to the Iranian embassies around the world and the United Nations representation with the brief message that states “RELEASE ROXANA SABERI, PLEASE.”

In addition to e-mailing the Iranian representation and embassies the association wants to get 1,000,000 green envelopes sent to the embassies and the United Nations (UN) with the following message inside:

RELEASE INNOCENT ROXANA SABERI, PLEASE !” – send to the Iranian embassy in your country, such as the United States of America, United Kingdom, Mexico, France, Spain, European Union, Russia or any other country in this world.

The plan is to bombard the Iranian embassies across the world with green envelopes that say: “RELEASE ROXANA SABERI, now, please.” to send respectfully a clear and firm message that an innocent journalist must be released.

It is also recommended to leave a comment on Iranian President Mahmoud Ahamdinejad´s blog on www.ahadinejad.ir/en and to ask him respectfully for the RELEASE OF INNOCENT ROXANA SABERI.

People can send also a respectful note petitioning to the supreme leader of Iran, the Ayathollah Ali Khamenei on www.leader.ir/langs/en/index.php?p=letter .

Governments may use diplomatic means but that only goes so far as we have seen. As united world citizens we can make together a difference !

An international coalition of world citizens corporately, can have a huge effect on political actions and move decisions.

All women, reporters, media agencies, non-profit, religious, or women´s organizations, corporations who conduct business in Iran and anyone concerned about human and women´s right from around the world is requested to participate the international 1,000.000 Green Envelope Campaign To Free Roxana Saberi.

What else people might do to free the innocent journalist Roxana Saberi?

Call the representatives by phone or sign one of many petitions such as on Facebook or on petitiononline.com and many other place around the world.

A massive worldwide coalition is needed to FREE Roxana Saberi and there is no single doubt, the journalist Roxana Saberi and her family is in need of our help.

More details can be found on www.girlsagainstporn.com/free_roxana

Public petitions online to FREE the journalist Roxana Saberi

www.thepetitionsite.com/takeaction/505401348
www.petitiononline.com/rs041709/petition.html
http://www.petitiononline.com/Roxana/petition.html
http://apps.facebook.com/causes/petitions/99

http://michellerafter.wordpress.com/2009/03/03/help-fight-for-release-of-freelance-journalist-roxana-saberi/


Additional information by Andrew P. Harrod:


Andreas Klamm is a French-German journalist, broadcast journalist, TV producer, radio producer and film producer and author of seven books since 1984. He is working in the United States of America, United Kingdom, Belgium, France, and Germany and also as managing editor and a news correspondent of MJB Mission News, ISSN 1999-8414 and Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters. More information available on www.andreas-klamm-books.de.be and www.libertyandpeacenow-online.de.be

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