Ahr-Akademie: Hering:
Rheinland-Pfalz bleibt auf Wachstumskurs
Mainz. (red). 14. März 2008. „Das Handwerk ist und bleibt ein attraktiver Arbeitgeber.“ Dies betonte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering, als er am Freitag den ersten Spatenstich für das neue Berufsbildungszentrum „Ahr-Akademie“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler setzte. Die Gesamtkosten für die „Ahr-Akademie“ belaufen sich auf zirka vier Millionen Euro.
„Das Handwerk hat in punkto Ausbildung seit jeher hervorragende Leistungen vollbracht“, so der Minister weiter. Eine herausragende Bedeutung komme hierbei den Berufsbildungszentren der Handwerkskammern zu. Die Landesregierung bezuschusse daher die Errichtung und die Ausstattung beruflicher Bildungsstätten „mit erheblichen Beträgen“. „Allerdings reicht es in der Tat nicht aus, an zentralen Orten vertreten zu sein. Das Handwerk muss mit seinen Berufsbildungseinrichtungen auch in der Fläche präsent sein“, so Hering. Ziel der Wirtschaftspolitik des Landes sei es, betriebsgrößenbedingte Nachteile kleiner und mittlerer Unternehmen auszugleichen. Die Landesregierung fördere Existenzgründungen, Neuansiedlungen, Erweiterungen und Umstellungsmaßnahmen von Betrieben sowie den Ausbau wirtschaftsnaher Infrastruktur.
Erneut entwickle die rheinland-pfälzische Wirtschaft eine stärkere Dynamik als der Bundesdurchschnitt.
Hering: „Rheinland-Pfalz bleibt auf Wachstumskurs.“ Die Konjunktur in Rheinland-Pfalz habe sich im vergangenen Jahr deutlich belebt. „Das Bruttoinlandsprodukt stieg 2007 preisbereinigt um 2,7 Prozent. Rheinland-Pfalz liegt damit, gemeinsam mit Baden-Württemberg und Sachsen, hinter Bayern und Hamburg auf Platz 3.“ Die konjunkturelle Entwicklung habe sich auch günstig auf den rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt ausgewirkt: „Die Erwerbstätigenzahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 27 000. Das entspricht einem Anstieg um 1,5 Prozent. Mit unserer Politik setzen wir auf neue Wachstumsbranchen wie den Logistikbereich, die Gesundheitswirtschaft, Metall & Keramik, die Produktion nachwachsender Rohstoffe und den Tourismus. Zudem ist die Wirtschaftsförderung noch stärker auf kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet worden.“
Auch die Begründung einer selbständigen Existenz im Handwerk sei nach wie vor empfehlenswert, so Hering. Fast ein Viertel aller Handwerksbetriebe werde von Unternehmern geführt, die älter als 55 Jahre sind. Daher sei es sehr zu begrüßen, so der Minister, dass die betriebswirtschaftlichen Beratungsstellen der Handwerkskammern mit Rat und Tat zur Seite stünden: „Ich appelliere an die betroffenen Unternehmer, die notwendigen Schritte nicht zu lange hinaus zu zögern, denn in der Regel ist von der ersten Suche bis zum Abschluss der Übergabe mit einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren zu rechnen.“
Die Landesregierung habe die Finanzierungsbasis des Mittelstandes verbessert und den Betrieben über eine Erweiterung des Finanzierungsinstrumentariums verstärkt Beteiligungs- und Risikokapital bereitgestellt, die Konditionen des Mittelstandsförderprogramms seien verbessert worden.
Mit Hilfe von EU-Mitteln seien zwei neue Fonds - Zukunftsfonds und Innovationsfonds - mit einem Volumen von insgesamt 72 Millionen Euro aufgelegt worden. Auch das landeseigene Modell zur Mitarbeiterbeteiligung diene einerseits der Motivation der Beschäftigten und der Bindung von Fachkräften an die Unternehmen, es helfe andererseits die Ausstattung der Betriebe mit Eigenkapital zu stärken, so der Minister abschließend.
3mnewswire.org
news, information, independent, radio, television, media, international, Nachrichten, Fernsehen, Radio, Verlag, freie, Medien, Medienproduktionen, Arbeitsgemeinschaft, international
Showing posts with label Hering. Show all posts
Showing posts with label Hering. Show all posts
Friday, March 14, 2008
Thursday, March 13, 2008
Hering: Positive Signale am Flugplatz Mendig
Konversion
Hering: Positive Signale am Flugplatz Mendig
Mainz. (red). 13. März 2008. Die Verkaufsverhandlungen für den bundeseigenen Flugplatz Mendig stehen kurz vor dem Abschluss. Wie der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hendrik Hering bei einem Termin in Mendig mitteilte, sei ein Investor gefunden worden, der die gesamte Liegenschaft erwerben und Unternehmen akquirieren wolle. Zurzeit würden die Vertragsmodalitäten zwischen Investor und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verhandelt. Mit der Bekanntgabe sei wahrscheinlich noch im ersten Halbjahr zu rechnen.
„Das Land beabsichtigt, die Erschließung im erforderlichen Umfang zu unterstützen. Auch einzelbetriebliche Förderung durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz ist vorgesehen“, berichtete der Minister. Positiv zu werten sei, dass die Liegenschaft insgesamt veräußert und nicht zersplittert werde. Das Ausschreibungsverfahren mit anschließendem Bieterverfahren war im Jahr 2007 eröffnet worden.
Hering lobte die gute Kooperation zwischen Land, Bund und Kommune bei der Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes. Gemeinsam mit den Standortgemeinden, dem Landkreis und der Landesregierung sei eine Entwicklungsstrategie erarbeitet worden, die auf einen Branchenmix aus gewerblicher, industrieller und touristischer Nutzung unter Beibehaltung des Flugplatzes mit dem Status Sonderlandeplatz (keine Betriebspflicht) ziele.
Der Standort biete gute infrastrukturelle Rahmenbedingungen und sei für Gewerbe- und Industrieansiedlungen interessant. Auf der Konversionsfläche mit einer Gesamtgröße von knapp 190 Hektar befinden sich neben weiten Grünflächen eine 1,6 Kilometer lange Start- und Landebahn sowie mehr als 100 Gebäude unterschiedlicher Art und Größe. Die Liegenschaft zeichnet sich insbesondere durch eine hervorragende Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur im Autobahnkreuz von A 61 und A 48 sowie durch eine strategisch günstige Lage zwischen den Ballungsgebieten Rhein-Ruhr und Rhein-Main aus.
Zwischenzeitlich sind zahlreiche Zwischennutzungsverträge über eine Anmietung der Bestandsimmobilien mit privaten Unternehmen geschlossen worden. In Summe sind am Standort bis heute bereits ca. 130 zivile Arbeitsplätze entstanden.
3mnewswire.org
Hering: Positive Signale am Flugplatz Mendig
Mainz. (red). 13. März 2008. Die Verkaufsverhandlungen für den bundeseigenen Flugplatz Mendig stehen kurz vor dem Abschluss. Wie der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hendrik Hering bei einem Termin in Mendig mitteilte, sei ein Investor gefunden worden, der die gesamte Liegenschaft erwerben und Unternehmen akquirieren wolle. Zurzeit würden die Vertragsmodalitäten zwischen Investor und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verhandelt. Mit der Bekanntgabe sei wahrscheinlich noch im ersten Halbjahr zu rechnen.
„Das Land beabsichtigt, die Erschließung im erforderlichen Umfang zu unterstützen. Auch einzelbetriebliche Förderung durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz ist vorgesehen“, berichtete der Minister. Positiv zu werten sei, dass die Liegenschaft insgesamt veräußert und nicht zersplittert werde. Das Ausschreibungsverfahren mit anschließendem Bieterverfahren war im Jahr 2007 eröffnet worden.
Hering lobte die gute Kooperation zwischen Land, Bund und Kommune bei der Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes. Gemeinsam mit den Standortgemeinden, dem Landkreis und der Landesregierung sei eine Entwicklungsstrategie erarbeitet worden, die auf einen Branchenmix aus gewerblicher, industrieller und touristischer Nutzung unter Beibehaltung des Flugplatzes mit dem Status Sonderlandeplatz (keine Betriebspflicht) ziele.
Der Standort biete gute infrastrukturelle Rahmenbedingungen und sei für Gewerbe- und Industrieansiedlungen interessant. Auf der Konversionsfläche mit einer Gesamtgröße von knapp 190 Hektar befinden sich neben weiten Grünflächen eine 1,6 Kilometer lange Start- und Landebahn sowie mehr als 100 Gebäude unterschiedlicher Art und Größe. Die Liegenschaft zeichnet sich insbesondere durch eine hervorragende Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur im Autobahnkreuz von A 61 und A 48 sowie durch eine strategisch günstige Lage zwischen den Ballungsgebieten Rhein-Ruhr und Rhein-Main aus.
Zwischenzeitlich sind zahlreiche Zwischennutzungsverträge über eine Anmietung der Bestandsimmobilien mit privaten Unternehmen geschlossen worden. In Summe sind am Standort bis heute bereits ca. 130 zivile Arbeitsplätze entstanden.
3mnewswire.org
Hering: Im Herbst Baubeginn an der Anschlussstelle Mendig
Baubeginn A 61
Hering: Im Herbst Baubeginn an der Anschlussstelle Mendig
Mainz. (red). 13. März 2008. Voraussichtlich Anfang Herbst 2008 wird mit den Umbauarbeiten an der Anschlussstelle Mendig (A 61) begonnen. Das teilte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering bei einem Besuch in Mendig mit. Die Bauarbeiten würden rund ein Jahr in Anspruch nehmen. Nachdem die Planung Mitte Januar dieses Jahres rechtskräftig wurde, laufen jetzt die Vorbereitungen für die Ausschreibung auf Hochtouren.
„Das ist ein lang ersehntes Projekt in der Region und ein wichtiger Impuls für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Ich bin daher froh, dass diese Maßnahme in den Startlöchern steht“, betonte der Minister. Rund 3,6 Millionen Euro werden Bund und Land in die Maßnahme investieren. Mit rund 2,9 Millionen Euro trägt der Bund den Löwenanteil. Das Land sei mit rund 700 000 Euro beteiligt, teilte Hering mit.
„Mit dem Um- und Ausbau der Anschlussstelle stellen Bund und Land die Weichen für eine leistungsfähigere und sichere Anbindung der Region an das großräumige Straßennetz.“ Mehr als 20 000 Fahrzeuge, darunter rund 3 000 Lkw, zähle die Bundesstraße 262 im Bereich der Anschlussstelle. Gerade während der Verkehrsspitzen seien auf Grund der hohen Belastung erhebliche Beeinträchtigungen festzustellen.
Nun werde die Abfahrtsrampe von der A 61 in Richtung Mayen auf zwei Fahrstreifen erweitert, was die Trennung von Links- und Rechtsabbiegern ermögliche. Ebenso werde die Bundesstraße im Bereich der Autobahn auf zwei durchgehende Fahrstreifen in jeder Richtung erweitert. Auch die Abfahrten von der Bundesstraße in die L 113 sowie den Gewerbepark werden durch den Bau von Abbiegespuren auf der Bundesstraße leistungsfähiger und sicherer gestaltet. Geplant seien auch neue bzw. erweiterte Ampelanlagen.
3mnewswire.org
Hering: Im Herbst Baubeginn an der Anschlussstelle Mendig
Mainz. (red). 13. März 2008. Voraussichtlich Anfang Herbst 2008 wird mit den Umbauarbeiten an der Anschlussstelle Mendig (A 61) begonnen. Das teilte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering bei einem Besuch in Mendig mit. Die Bauarbeiten würden rund ein Jahr in Anspruch nehmen. Nachdem die Planung Mitte Januar dieses Jahres rechtskräftig wurde, laufen jetzt die Vorbereitungen für die Ausschreibung auf Hochtouren.
„Das ist ein lang ersehntes Projekt in der Region und ein wichtiger Impuls für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Ich bin daher froh, dass diese Maßnahme in den Startlöchern steht“, betonte der Minister. Rund 3,6 Millionen Euro werden Bund und Land in die Maßnahme investieren. Mit rund 2,9 Millionen Euro trägt der Bund den Löwenanteil. Das Land sei mit rund 700 000 Euro beteiligt, teilte Hering mit.
„Mit dem Um- und Ausbau der Anschlussstelle stellen Bund und Land die Weichen für eine leistungsfähigere und sichere Anbindung der Region an das großräumige Straßennetz.“ Mehr als 20 000 Fahrzeuge, darunter rund 3 000 Lkw, zähle die Bundesstraße 262 im Bereich der Anschlussstelle. Gerade während der Verkehrsspitzen seien auf Grund der hohen Belastung erhebliche Beeinträchtigungen festzustellen.
Nun werde die Abfahrtsrampe von der A 61 in Richtung Mayen auf zwei Fahrstreifen erweitert, was die Trennung von Links- und Rechtsabbiegern ermögliche. Ebenso werde die Bundesstraße im Bereich der Autobahn auf zwei durchgehende Fahrstreifen in jeder Richtung erweitert. Auch die Abfahrten von der Bundesstraße in die L 113 sowie den Gewerbepark werden durch den Bau von Abbiegespuren auf der Bundesstraße leistungsfähiger und sicherer gestaltet. Geplant seien auch neue bzw. erweiterte Ampelanlagen.
3mnewswire.org
Hering: Milchquote ist ein Auslaufmodell
Hering: Milchquote ist ein Auslaufmodell
Mainz. (red). 13. März 2008. „Produktionsbeschränkungen durch Quoten erweisen sich in vielen Bereichen als untaugliches Mittel der Markt- und Preispolitik. Auch die Milchquote ist mittelfristig ein Auslaufmodell“, betonte der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister Hendrik Hering beim 15. Vieh- und Fleischtag in Kruft. Die Quote verteuere die Produktion, leiste keinen Einkommensbeitrag und stelle ein Hemmnis für wachstumsorientierte Betriebe dar.
Die Milchwirtschaft stehe in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen und Veränderungen. In der Politik stünden die Signale auf Ausstieg aus der direkten Marktsteuerung, sprich einem Ende der Milchquote im Jahr 2015. „Wir werden unsere Betriebe auf dem Weg in die quotenlose Zeit nicht alleine lassen. Mit einem umfassenden Förderpaket wird die rheinland-pfälzische Landesregierung die Milch erzeugenden Betriebe im Land unterstützen, damit diese noch wirtschaftlicher und wettbewerbsfähiger produzieren können“, kündigte der Minister an.
In Rheinland-Pfalz werden neben knapp 120 000 Milchkühen noch etwa 44 000 Mutterkühe, 300 000 Schweine und 110 000 Schafe gehalten. „Besonders die Schweinehalter sind im zurückliegenden Jahr mit einem noch nie da gewesenen Preisverfall konfrontiert worden. Gleichzeitig haben sich die Produktionskosten wegen gestiegener Futtermittel- und Energiepreise drastisch erhöht“, so Hering. Die Prognosen für das Jahr 2008 gäben Anlass für leichten Optimismus. Die Schlachtschweinepreise seien leicht angestiegen und der globale Markt biete die Chance, dauerhaft bessere Preise zu erzielen.
Auch der Rindfleischmarkt zeige sich sei dem Jahreswechsel freundlicher. „Gestiegene Preise für Jungbullen und für Schlachtkühe ermöglichen es den Betrieben, schwarze Zahlen zu schreiben“, erläuterte der Minister. Hilfreich sei, dass insgesamt ein leichter Rückgang der Rindfleischerzeugung in der EU zu verzeichnen sei und die Einfuhr brasilianischen Rindfleischs nach den neuen Außenhandelsregularien zunächst gestoppt wurde. Brasilien konnte die Vorgaben zur „Rückverfolgbarkeit“ nicht erfüllen.
Eine große Chance sieht der Minister im zunehmenden Vertrauen des Verbrauchers in die besondere Qualität von landwirtschaftlichen Produkten aus der Region. „Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels haben das erkannt. Sie wollen sich im Wettbewerb mit Produkten aus der Region profilieren. Mit der Einführung des Qualitätszeichens Rheinland-Pfalz haben wir die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, dass auch die rheinland-pfälzische Landwirtschaft von dieser Entwicklung profitieren kann“, unterstrich Hering.
3mnewswire.org
Mainz. (red). 13. März 2008. „Produktionsbeschränkungen durch Quoten erweisen sich in vielen Bereichen als untaugliches Mittel der Markt- und Preispolitik. Auch die Milchquote ist mittelfristig ein Auslaufmodell“, betonte der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister Hendrik Hering beim 15. Vieh- und Fleischtag in Kruft. Die Quote verteuere die Produktion, leiste keinen Einkommensbeitrag und stelle ein Hemmnis für wachstumsorientierte Betriebe dar.
Die Milchwirtschaft stehe in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen und Veränderungen. In der Politik stünden die Signale auf Ausstieg aus der direkten Marktsteuerung, sprich einem Ende der Milchquote im Jahr 2015. „Wir werden unsere Betriebe auf dem Weg in die quotenlose Zeit nicht alleine lassen. Mit einem umfassenden Förderpaket wird die rheinland-pfälzische Landesregierung die Milch erzeugenden Betriebe im Land unterstützen, damit diese noch wirtschaftlicher und wettbewerbsfähiger produzieren können“, kündigte der Minister an.
In Rheinland-Pfalz werden neben knapp 120 000 Milchkühen noch etwa 44 000 Mutterkühe, 300 000 Schweine und 110 000 Schafe gehalten. „Besonders die Schweinehalter sind im zurückliegenden Jahr mit einem noch nie da gewesenen Preisverfall konfrontiert worden. Gleichzeitig haben sich die Produktionskosten wegen gestiegener Futtermittel- und Energiepreise drastisch erhöht“, so Hering. Die Prognosen für das Jahr 2008 gäben Anlass für leichten Optimismus. Die Schlachtschweinepreise seien leicht angestiegen und der globale Markt biete die Chance, dauerhaft bessere Preise zu erzielen.
Auch der Rindfleischmarkt zeige sich sei dem Jahreswechsel freundlicher. „Gestiegene Preise für Jungbullen und für Schlachtkühe ermöglichen es den Betrieben, schwarze Zahlen zu schreiben“, erläuterte der Minister. Hilfreich sei, dass insgesamt ein leichter Rückgang der Rindfleischerzeugung in der EU zu verzeichnen sei und die Einfuhr brasilianischen Rindfleischs nach den neuen Außenhandelsregularien zunächst gestoppt wurde. Brasilien konnte die Vorgaben zur „Rückverfolgbarkeit“ nicht erfüllen.
Eine große Chance sieht der Minister im zunehmenden Vertrauen des Verbrauchers in die besondere Qualität von landwirtschaftlichen Produkten aus der Region. „Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels haben das erkannt. Sie wollen sich im Wettbewerb mit Produkten aus der Region profilieren. Mit der Einführung des Qualitätszeichens Rheinland-Pfalz haben wir die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, dass auch die rheinland-pfälzische Landwirtschaft von dieser Entwicklung profitieren kann“, unterstrich Hering.
3mnewswire.org
Labels:
Hering,
Mainz,
Milchquote,
Tierhaltung,
Wirtschaft
Subscribe to:
Posts (Atom)