Thursday, March 13, 2008

Hering: Positive Signale am Flugplatz Mendig

Konversion

Hering: Positive Signale am Flugplatz Mendig

Mainz. (red). 13. März 2008. Die Verkaufsverhandlungen für den bundeseigenen Flugplatz Mendig stehen kurz vor dem Abschluss. Wie der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hendrik Hering bei einem Termin in Mendig mitteilte, sei ein Investor gefunden worden, der die gesamte Liegenschaft erwerben und Unternehmen akquirieren wolle. Zurzeit würden die Vertragsmodalitäten zwischen Investor und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verhandelt. Mit der Bekanntgabe sei wahrscheinlich noch im ersten Halbjahr zu rechnen.

„Das Land beabsichtigt, die Erschließung im erforderlichen Umfang zu unterstützen. Auch einzelbetriebliche Förderung durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz ist vorgesehen“, berichtete der Minister. Positiv zu werten sei, dass die Liegenschaft insgesamt veräußert und nicht zersplittert werde. Das Ausschreibungsverfahren mit anschließendem Bieterverfahren war im Jahr 2007 eröffnet worden.

Hering lobte die gute Kooperation zwischen Land, Bund und Kommune bei der Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes. Gemeinsam mit den Standortgemeinden, dem Landkreis und der Landesregierung sei eine Entwicklungsstrategie erarbeitet worden, die auf einen Branchenmix aus gewerblicher, industrieller und touristischer Nutzung unter Beibehaltung des Flugplatzes mit dem Status Sonderlandeplatz (keine Betriebspflicht) ziele.

Der Standort biete gute infrastrukturelle Rahmenbedingungen und sei für Gewerbe- und Industrieansiedlungen interessant. Auf der Konversionsfläche mit einer Gesamtgröße von knapp 190 Hektar befinden sich neben weiten Grünflächen eine 1,6 Kilometer lange Start- und Landebahn sowie mehr als 100 Gebäude unterschiedlicher Art und Größe. Die Liegenschaft zeichnet sich insbesondere durch eine hervorragende Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur im Autobahnkreuz von A 61 und A 48 sowie durch eine strategisch günstige Lage zwischen den Ballungsgebieten Rhein-Ruhr und Rhein-Main aus.

Zwischenzeitlich sind zahlreiche Zwischennutzungsverträge über eine Anmietung der Bestandsimmobilien mit privaten Unternehmen geschlossen worden. In Summe sind am Standort bis heute bereits ca. 130 zivile Arbeitsplätze entstanden.

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