Bundesminister Steinmeier fordert Ende der Gewalt in Tibet
Berlin. (red). 16. März 2008. Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier führte heute morgen (16. März 2008) ein fast einstündiges Telefonat mit dem chinesischen Außenminister Yang. Dabei unterstrich er die große Sorge der Bundesregierung über die jüngsten gewaltsamen Auseinandersetzungen in Tibet.
Die Bilder der Zerstörung und die zutiefst bedauerlichen Nachrichten über Tote und Verletzte zeigten, dass Gewalt keine Lösung der Probleme sein könne. In dieser Situation müsse alles unternommen werden, um eine weitere Eskalation der Lage zu vermeiden und ein friedliches Ende der Auseinandersetzungen zu ermöglichen.
Bundesminister Steinmeier appellierte an seinen chinesischen Amtskollegen, größtmögliche Transparenz über die Ereignisse in Tibet herzustellen, und bat ihn, alles zu tun, um die Sicherheit deutscher Staatsangehöriger und Touristen zu gewährleisten.
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Sunday, March 16, 2008
Saturday, March 15, 2008
Tibet braucht Dialog statt Gewalt
Tibet braucht Dialog statt Gewalt
Berlin. (red). 15. März 2008. "Die Bilder und Nachrichten aus Tibet können nur eine Reaktion hervorrufen: Ich appelliere an alle Beteiligten des Konflikts zur Gewaltfreiheit zurückzukehren", erklärt der Obmann der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss, Wolfgang Gehrcke.
Gehrcke weiter: "Die gewaltsamen Auseinandersetzungen dürfen nicht weiter eskalieren. Dafür trägt der Staat China eine hohe Verantwortung. Friedliche Lösung des Konfliktes könnte auch heißen, über weitere Formen kultureller und politischer Autonomie nachzudenken, u.a. die Zweisprachigkeit in Tibet strikter zu beachten. Mein Besuch 2001 in Tibet hat mich nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht. Autonomie bedeutet aber auch die Einstaatenpolitik Chinas nicht in Frage zu stellen."
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Berlin. (red). 15. März 2008. "Die Bilder und Nachrichten aus Tibet können nur eine Reaktion hervorrufen: Ich appelliere an alle Beteiligten des Konflikts zur Gewaltfreiheit zurückzukehren", erklärt der Obmann der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss, Wolfgang Gehrcke.
Gehrcke weiter: "Die gewaltsamen Auseinandersetzungen dürfen nicht weiter eskalieren. Dafür trägt der Staat China eine hohe Verantwortung. Friedliche Lösung des Konfliktes könnte auch heißen, über weitere Formen kultureller und politischer Autonomie nachzudenken, u.a. die Zweisprachigkeit in Tibet strikter zu beachten. Mein Besuch 2001 in Tibet hat mich nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht. Autonomie bedeutet aber auch die Einstaatenpolitik Chinas nicht in Frage zu stellen."
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Thursday, March 13, 2008
Nach Tod an Erzbischof Faraj Raho: Bundesminister Steinmeier verurteilt Gewalt im Irak
Nach Tod an Erzbischof Faraj Raho: Bundesminister Steinmeier verurteilt Gewalt im Irak
War es ein weiterer Mord an einem Christen?
Berlin. (red). 13. März 2008. Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier zeigte sich heute (13. März 2008) in Berlin erschüttert über den Tod des vor zwei Wochen entführten irakischen Erzbischofs Faraj Raho:
"Mit Trauer und Entsetzen habe ich heute vom Tod des im Irak entführten Erzbischofs von Mossul, Faraj Raho, erfahren. Auch wenn noch unklar ist, ob er ermordet wurde oder an den Folgen der Entführung verstorben ist, ist es zutiefst erschreckend, dass Christen, Christliche Gemeinden und Priester im Irak heute zur Zielscheibe von Terrorismus, Gewalt und Verfolgung geworden sind.
Ich rufe alle Parteien und Gruppierungen im Irak auf, zur nationalen und interkonfessionellen Versöhnung des Landes zurückzufinden und sich für den Schutz aller Religionsgemeinschaften, Ethnien und Minderheiten einzusetzen."
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War es ein weiterer Mord an einem Christen?
Berlin. (red). 13. März 2008. Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier zeigte sich heute (13. März 2008) in Berlin erschüttert über den Tod des vor zwei Wochen entführten irakischen Erzbischofs Faraj Raho:
"Mit Trauer und Entsetzen habe ich heute vom Tod des im Irak entführten Erzbischofs von Mossul, Faraj Raho, erfahren. Auch wenn noch unklar ist, ob er ermordet wurde oder an den Folgen der Entführung verstorben ist, ist es zutiefst erschreckend, dass Christen, Christliche Gemeinden und Priester im Irak heute zur Zielscheibe von Terrorismus, Gewalt und Verfolgung geworden sind.
Ich rufe alle Parteien und Gruppierungen im Irak auf, zur nationalen und interkonfessionellen Versöhnung des Landes zurückzufinden und sich für den Schutz aller Religionsgemeinschaften, Ethnien und Minderheiten einzusetzen."
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