A 60 / A 61, Autobahndreieck Nahetal
Hering: Weiterer Ausbau des Autobahndreiecks Nahetal
Mainz. (red). 12. September 2008. An diesem Montag, 15. September 2008, beginnt der Neubau der Verbindungsrampe von der Autobahn A 61 aus Richtung Koblenz zur L 242 ins Gewerbegebiet Bingen/Grolsheim. Dies teilte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering heute in Mainz mit. Die neue Rampe ist Teil eines Gesamtkonzeptes zum vollständigen Ausbau des Autobahndreiecks Nahetal. Im Zuge der Ausbaumaßnahmen wird die Landesstraße 242 mit allen Fahrtrichtungen der Autobahnen A 60 und A 61 im Autobahndreieck Nahetal verknüpft.
„Die neue Anschlussrampe der A 61 aus Richtung Koblenz an die L 242 verbessert die Anbindung des Gewerbegebiets Bingen/Grolsheim durch einen direkten Anschluss und steigert damit die Attraktivität für neue Investitionen am Standort“, so der Minister weiter. Die Bauzeit zur Erstellung der 220 Meter langen Rampe beträgt voraussichtlich zwei Monate. Die Baukosten von rund 300 000 Euro werden zwischen dem Bund und Land aufgeteilt, wobei das Land den Löwenanteil mit rund 240 000 Euro übernimmt.
Bereits im Jahr 2007 wurde die Anbindung der L 242 aus dem Gewerbegebiet Bingen/Grolsheim an die A 61 in Richtung Ludwigshafen neu hergestellt und die bestehende Rampenanbindung der A 60 von Mainz kommend an die A 61 in Richtung Ludwigshafen umgebaut. Dies war Voraussetzung, um die neue Direktrampe von der A 61 aus Richtung Koblenz nun bauen zu können.
Zur Vervollständigung des Anschlusses steht noch der Bau einer Verbindungsrampe von der A 61 aus Richtung Ludwigshafen in das Gewerbegebiet sowie von der L 242 aus dem Gewerbegebiet kommend zur A 61 in Richtung Koblenz an. Ziel ist es, diese Maßnahmen in zeitlicher Koordination mit einer im Jahr 2009 geplanten Grunderneuerung der A 61 im Bereich zwischen den Anschlussstellen Bad Kreuznach und Bingen-Mitte in Fahrtrichtung Koblenz durchzuführen.
„Mit dem Ausbau des Autobahndreiecks Nahetal stehen dem Gewerbegebiet drei Anschlussstellen zur Anbindung an das großräumige Autobahnnetz zur Verfügung. Dies sind hervorragende Bedingungen zur Stärkung und Weiterentwicklung des Logistikstandortes“, so der Minister abschließend.
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