Saturday, September 13, 2008

Polizist rettet sich durch Geistes-gegenwärtigen Sprung zur Seite

Polizist rettet sich durch Geistes-gegenwärtigen Sprung zur Seite

Trier. (and) Ein Polizist konnte DANK eines Geistes-gegenwärtigen Sprung zur Seite sein Leben retten. Ein flüchtiger Mann, der zuvor möglicherweise die Filiale der Sparkasse in Zemmer bei Trier überfallen hatte, raste mit seinem Fluchtfahrzeug auf den Polizisten zu.

Der 43jährige Mann wurde im Rahmen einer Großfahndung in Daufenbach bei Trier mit seinem Fluchtauto gefunden.


Der polizeilichen Aufforderung, stehen zu bleiben, leistete der Beschuldigte keine Folge. Stattdessen beschleunigte er mit aufheulendem Motor sein Fahrzeug und war auch durch einen Warnschuss in die Luft und zwei weitere auf den hinteren Reifen nicht zu stoppen. Der flüchtige Mann fuhr mit hoher Beschleunigung auf einen der eingesetzten Polizeibeamten zu. Dieser konnte sich nur durch einen geistesgegenwärtigen Sprung zur Seite retten.

Der Beschuldigte stieß anschließend mit erheblicher Wucht gegen einen abgestellten Pkw, den er auf zwei daneben geparkten Fahrzeuge schleuderte. Alle Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Hätte sich der Polizeibeamte nicht durch einen entschlossenen Sprung retten können, wäre ein tödlicher Verlauf unausweichlich gewesen.

Andere Personen waren nicht anwesend. Zu einer Gefährdung weiter Menschen kam es daher nicht.

Der Beschuldigte hat sich zu dem Tatvorwurf nicht eingelassen. Beute und Tatwaffe konnten bislang nicht sichergestellt werden. Es stellen sich eine Reihe weiterer Fragen für die Polizei, die durch die weiteren Ermittlungen zu klären sind.
Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier erließ am 11. September auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 43 Jahre alten Beschuldigten. Dieser ist der schweren räuberischen Erpressung und des versuchten Mordes dringend verdächtig.

3mnewswire.org

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