Tuesday, June 17, 2008

7,5 Prozent für feste und freie Journalisten gefordert - dju in ver.di will bessere Arbeitsbedingungen in Redaktionen

7,5 Prozent für feste und freie Journalisten gefordert - dju in ver.di will bessere Arbeitsbedingungen in Redaktionen

Berlin. (red) 17.06.2008. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat die Tageszeitungsverleger zum schnellst möglichen Beginn von
Tarifverhandlungen für die freien und fest angestellten Journalisten an Tageszeitungen aufgefordert. Vorausgegangen war gestern (16.6.) die Kündigung des Manteltarifvertrags für Tageszeitungsredakteurinnen und -redakteure durch den Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zum Jahresende. Der Gehaltstarifvertrag ist bereits gekündigt und läuft zum 31. Juli aus. "Die Gewerkschaften fordern von den Verlegern 7,5 Prozent mehr Gehalt für die fest angestellten und 7,5 Prozent mehr Honorar für die freien Journalisten", erklärte
ver.di-Verhandlungsführer Frank Werneke.

"Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Erholung der Zeitungsbranche und der niedrigen Tarifabschlüsse der letzten Jahre sind spürbare Gehaltserhöhungen unbedingt notwendig. Eine Verschlechterung des Manteltarifvertrages ist unnötig und wird von
uns nicht akzeptiert werden", so Werneke weiter. Die dju in ver.di will bessere Arbeitsbedingungen in den Redaktionen durchsetzen. "Die ständig zunehmende Arbeitsverdichtung in den Redaktionen muss genauso Thema am Verhandlungstisch mit den Verlegern sein wie die überfällige Einbeziehung der Onliner in den Tarifvertrag", forderte Werneke.

3mnewswire.org

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