Thursday, March 13, 2008

Erwin Rüddel: Neue Möglichkeiten der Breitbandversorgung

Erwin Rüddel: Neue Möglichkeiten der Breitbandversorgung

Mainz. (red). 12. März 2008. Der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Erwin Rüddel weißt auf neue Möglichkeiten der Breitbandversorgung im ländlichen Raum hin. Mit Hilfe einer neuen Technik könne via Satellit auch im ländlichen Raum DSL zur Verfügung gestellt werden. Rüddel informierte sich auf der Cebit in Hannover über die neuesten Entwicklungen. Es gehe nicht an, so Rüddel, dass ein großer Teil der Gemeinden in Rheinland-Pfalz gar nicht oder nur unzureichend mit Breitband versorgt sei. Die Landesregierung engagiere sich zu wenig und ruhe sich auf den Förderungen des Bundes (GAK) aus. Dabei könne der ländliche Raum schon heute flächendeckend mit DSL versorgt werden.

„Moderne Kommunikationstechnologien werden zunehmend zum Schlüssel für Innovation und Wachstum und tragen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und höherer Lebensqualität bei. Eine schnelle Verbesserung hin zur flächendeckenden Breitbandversorgung ist eine gemeinsame Aufgabe des Landes, der Kommunen und auch der Leistungsanbieter. Unser Ziel ist es, dass jeder in Rheinland-Pfalz – egal wo er lebt und arbeitet – schnell und vor allem preisgünstig ins Internet gehen kann. Keiner darf wegen fehlender Zugangsmöglichkeiten ausgeschlossen sein. Es ist erfreulich, dass die Deutsche Telekom eine Zwischenlösung anbietet, bis ein Breitbandkabel höhere Kapazitäten ins Haus bringt. Dennoch wird es Zeit, dass die Landesregierung die Anbieter und Kommunen endlich stärker unterstützt.“

Hintergrund:

Die Deutsche Telekom betreibt in zwei Kommunen ein Pilotprojekt und präsentierte dies auf der Cebit. Mit „DSL via Satellit 2“ steht den Kunden ein leistungsstarker Download und Upload zur Verfügung. Die maximalen Bandbreiten von 1.024 kbit/s für den Empfangen und 128 kbit/s für das Senden machen die Satellitenlösung nicht nur für private Endkunden, sondern auch für kleinere Unternehmen und Freiberufler interessant. „DSL via Satellit 2“ soll ab Mitte 2008 flächendeckend erhältlich sein. Im Pilotprojekt bietet die Telekom diese DSL-Lösung mit monatlichen Flatrate-Kosten von 44,95 € an. Zur Inbetriebnahme von DSL via Satellit 2 ist eine spezielle Hardware (Sat-Schüssel, iLNB, Kabel, IPModem) erforderlich. Hierfür werden in der Testregion einmalig 99,95 € berechnet. Breitbandnutzung und TV-Empfang erfolgen über die gleiche Schüssel. Die Telekom verspricht für „DSL via Satellit 2“ über Astra eine bundesweite Verfügbarkeit, auch in abgelegenen Regionen. Die kostenlose Registrierung ist über https://www.t-com-dsl.de/dslviasat2/ möglich.

3mnewswire.org

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